Die ersten Zeilen…

… und nichts fällt mir ein. Es ist ein trüber Novemberabend. Der Tag war lang. Auf dem Nachhauseweg sah ich den Weihnachtsbaum für den Weihnachtsmarkt, verziert mit Lichterkette und kleinen Geschenken. Über den Straßen der Innenstadt hängt auch schon der Schmuck. Vorfreude auf den Advent? Keine Spur. Eigentlich wie jedes Jahr. Das richtige Gefühl für die Weihnachtstage entsteht erst viel später, beim Kauf der Geschenke, beim Plätzchen-Backen, wenn am Abend wieder einige Kerzen angezündet werden.
Sie ist irgendwie heimelig diese Zeit, ja zauberhaft. Und nichts ist trauriger, als diese zu zeitig einzuläuten, ihr nicht den richtigen Zeitpunkt und die richtige Dauer zu gönnen. Wir wollen immer viel mit Hast erzwingen und vergessen, dass zu dem Schönen auch der passende Moment gehört. Ich gehe sie jedenfalls langsam an, diese wundersame Zeit. Gerade in der Langsamkeit sieht man mehr, erlebt man vieles intensiver.