Chris Pavone – „Der Portier“

„In dieser Welt gibt es unzählige Gründe, zornig zu werden, und die Straße der Millionäre symbolisierte so viele davon.“

Hier leben die Reichen und Schönen unter einem Dach. 94 Luxus-Wohnungen befinden sich im ehrwürdigen Bohemian. Ein Apartment-Blick auf den nahe gelegenen Central Park – unbezahlbar für die meisten von uns. Wer hier wohnt, weiß oft nicht mehr, wie er sein ganzes Geld ausgeben könnte. Chicky arbeitet seit 28 Jahren als Portier im Bohemian. Er empfängt die Bewohner, kümmert sich um ihre Wünsche. Allzeit pünktlich, freundlich, zuverlässig. Er weiß, wer kommt und wer geht. Die persönliche Welt des hoch verschuldeten Ex-Marine ist allerdings eine ganz andere. Der New Yorker Autor Chris Pavone lässt in seinem Kriminalroman beide Welten aufeinanderprallen und verwandelt Central Park West in ein Pulverfass.

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Anne Holt – „Diamanten und Rost“

„Ich danke dir, Hanne Wilhelmsen, für die Begleitung.“

Nach einem tragischen Polizeieinsatz und einer Schussverletzung vor einigen Jahren sitzt Ex-Kommissarin Hanne Wilhelmsen im Rollstuhl. Sie hat den Dienst freiwillig quittiert. An Polizeiarbeit ist nicht mehr zu denken, auch wenn es der erfahrenen Ermittlerin schwerfällt, endlich loszulassen. Ihr ehemaliger Kollegen Odin Gammelgård hat von oberster Stelle die Weisung erhalten, sie nicht in die Ermittlungsarbeit einzubeziehen. Doch dann wird in Maridalen von einem kleinen Jungen die Leiche einer nackten Frau gefunden, und Odin und seine Kollegen stochern im Dunkeln.

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Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir – „Reykjavik“

30 Jahre sind mittlerweile vergangen, nachdem die 15-jährige Lara spurlos verschwunden ist. Sie hat in den Sommerferien 1956 als Haushaltshilfe bei einem vermögenden Ehepaar auf einer kleinen Insel in der Bucht vor Reykjavik gearbeitet. Der Fall beschäftigte das Land – auch Jahrzehnte später. Nie war er völlig aus dem Gedächtnis des Landes verschwunden. Der junge ehrgeizige Reporter Valur nimmt sich schließlich des Cold Case an und verfolgt eine heiße Spur. Die Polizei legte den Fall damals zu den Akten, während der damalige Ermittler Kristjan Kristjansson von ihm nicht loskam.

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Christoffer Carlsson – „Hinter dem Nebel“

„Es gibt Wahrheiten, die man nur durch Fiktion vermitteln kann.“

Im Speisesaal einer Pension wird der Schriftsteller Johan Oskarsson erhängt aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, nur ein einstiger Freund, ebenfalls Autor, glaubt nicht daran und zweifelt an der Theorie. Er bekommt einen Anruf des Ermittlers Vidar Jörgensson, denn er war der letzte, den Oskarsson vor seinem Tod kontaktiert hatte. Der Autor macht seine eigenen Recherchen über seinen Freund, der zuletzt an einer Biografie der bekannten Schriftstellerin Ingrid Klinga gearbeitet hat.

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Megan Nolan – „Kleine Schwächen“

„Was war das alles für ein Elend.“

Die kleine Mia wird vermisst, wenig später entdeckt man ihre Leiche. Mia wurde nur drei Jahre alt. Es ist ein Maitag im Jahr 1990. Die Menschen sind geschockt. Schnell gerät ein anderes Kind in Verdacht: Lucy. Das zehnjährige Mädchen stammt aus einer irischen Einwandererfamilie, die als Außenseiter gilt. Und Lucy ist bekannt für ihr auffälliges Verhalten. Mit „Kleine Schwächen“ legt die irische Schriftstellerin Megan Nolan ein beeindruckendes Werk vor.

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Ørjan N. Karlsson – „Kalt wie die Luft“

Der Norden Europas ist reich gesegnet mit Krimi-Autorinnen und -Autoren. Und die Liste derer bekommt regelmäßig Zuwachs. Neu im Team für hiesige Krimi-Fans ist nunmehr der Nord-Norweger Ørjan N. Karlsson, dessen spannender Thriller „Kalt wie die Luft“ den Auftakt einer neuen, in der Stadt Bodø angesiedelten Reihe um den Ermittler Jakob Weber bildet.

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