Carl-Johan Vallgren – „Deine Zeit wird kommen“

„Trauer durchfuhr ihn in Dunkelgeschwindigkeit.“

Es ist eine ruhige Gegend. Wenige Menschen leben hier. Die Polizei hat in Sachen Gewaltverbrechen wenig zu tun. Doch dann werden Kommissar Björling und sein jüngerer Kollege Håkansson in ein Waldstück gerufen. In einem Fluss liegt die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen, noch unbekannten Frau. Ihr Körper ist ausgemergelt und mit Hämatomen übersät, der Kopf rasiert. Noch kann Björling nicht ahnen, dass dieser Fall ihn an die Grenzen bringen und sein Leben für immer verändern wird.

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Christoffer Carlsson – „Hinter dem Nebel“

„Es gibt Wahrheiten, die man nur durch Fiktion vermitteln kann.“

Im Speisesaal einer Pension wird der Schriftsteller Johan Oskarsson erhängt aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, nur ein einstiger Freund, ebenfalls Autor, glaubt nicht daran und zweifelt an der Theorie. Er bekommt einen Anruf des Ermittlers Vidar Jörgensson, denn er war der letzte, den Oskarsson vor seinem Tod kontaktiert hatte. Der Autor macht seine eigenen Recherchen über seinen Freund, der zuletzt an einer Biografie der bekannten Schriftstellerin Ingrid Klinga gearbeitet hat.

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Gun-Britt Sundström – „Die beste aller Beziehungen“

„Es ist so schwierig, dieses Zusammengehören.“

Alles beginnt mit einem Anruf. Oder besser gesagt mit einem Zettel, auf dem geschrieben steht: „Gustav hat angerufen.“ Gustav ist Student in Stockholm. Sein Versuch, Martina zu erreichen, ist der erste Schritt. Beide werden schließlich ein Paar. Doch ihre Ansprüche an eine Beziehung gehen mit der Zeit auseinander. Mit ihrem Roman „Die beste aller Beziehungen“ verarbeitete die schwedische Schriftstellerin, Übersetzerin und Kritikerin Gun-Britt Sundström eigene Erfahrungen.

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Sophie Van der Linden – „Im Licht der Lofoten“

„Nach und nach begann diese Landschaft in mir zu wirken. Ich musste sie malen. Dringend.“

Immer wieder zieht es sie in den hohen Norden. Ihr Domizil eine Hütte, ihre Zeit der arktische Winter. Nun reist die schwedische Malerin Anna Boberg ein letztes Mal auf die Lofoten, um die raue Landschaft, das unverwechselbare Licht in einem besonderen Werk einzufangen. Welche Bedeutung der Ort für die Künstlerin hatte, was ihre Kunst und ihr Selbstverständnis prägte, darüber hat die französische Autorin Sophie Van der Linden ein sinnliches wie eindrückliches Buch geschrieben.

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Mattias Timander – „Dein Wille wohnt in den Wäldern“

„Mit der Zeit gab mir das, was ich las, eine innere Landkarte.“

Sein Zuhause ist eine Hütte, umgeben von reicher Natur aus Wäldern, Bergen und einem Fluss. Im nahegelegenen Dorf leben nur wenige Menschen. Der Alltag des jungen Mannes ist gleichförmig. Mit Tage fällt er Holz, mit Viola trinkt er in der Storstuga Kaffee. Oder er legt sich für ein Nickerchen auf die Küchenbank. Dann entdeckt er einen Stapel Bücher – und seine Welt verändert sich. Fast manisch beginnt er zu lesen, bis er schließlich die Hütte, das Dorf verlässt und in die große Stadt zieht.

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Jonas Hassen Khemiri – „Die Schwestern“

„(…) schon damals begann ich, mein Leben so aufzubauen, dass es als Geschichte taugen würde.“

Als Kinder lernen sie sich in den 90ern in der Stockholmer Wohnsiedlung Drakenberg kennen. Mehrfach verlieren sie sich aus den Augen, doch immer wieder begegnen sie sich im Lauf der Jahre, der Jahrzehnte. Die drei Schwestern Ina, Evelyn und Anastasia Mikkola – und Jonas, der Ich-Erzähler und fiktive Alter Ego des schwedisch-tunesischen Schriftstellers Jonas Hassen Khemiri.

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