Gun-Britt Sundström – „Die beste aller Beziehungen“

„Es ist so schwierig, dieses Zusammengehören.“

Alles beginnt mit einem Anruf. Oder besser gesagt mit einem Zettel, auf dem geschrieben steht: „Gustav hat angerufen.“ Gustav ist Student in Stockholm. Sein Versuch, Martina zu erreichen, ist der erste Schritt. Beide werden schließlich ein Paar. Doch ihre Ansprüche an eine Beziehung gehen mit der Zeit auseinander. Mit ihrem Roman „Die beste aller Beziehungen“ verarbeitete die schwedische Schriftstellerin, Übersetzerin und Kritikerin Gun-Britt Sundström eigene Erfahrungen.

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Marco Balzano – „Bambino“

„Ich habe immer versucht, auf der Seite des Stärkeren zu stehen, und bin immer auf der falschen Seite gelandet.“

Wie wird einer zum Faschist? Wie lässt er jegliche ethische und moralische Prinzipien hinter sich? Wird zu einem gewalttätigen Menschenfeind, der Andersdenkende hasst? Der italienische Autor Marco Balzano lässt in seinem neuen Roman „Bambino“ einen Mann zu Wort kommen, der sich schon in jungen Jahren auf eben jene Seite geschlagen hat. Es ist zugleich die Lebensgeschichte eines Antihelden.

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Lea Korsgaard – „Das Jahr der Schmetterlinge“

„Was ich da sah, war die Ewigkeit.“

Fast jeder von uns hat sie: die berühmt-berüchtigte Bucket List. Die einen wollen eine neue Sprache lernen, die anderen ein Instrument. Reisen in ferne exotische Länder stehen auch oft ganz weit oben. Die dänische Journalistin und Autorin Lea Korsgaard hat sich vor wenigen Jahren ein ganz anderes Ziel gesetzt. Sie will alle tagaktiven Schmetterlinge Dänemarks, die teils wunderliche Namen tragen wie Braun-Dickkopffalter und Großer Sonnenröschen-Bläuling, binnen eines Jahres sehen. Noch ahnt sie zu Beginn nicht, dass das ein ziemlich schwieriges und nervenaufreibendes Unterfangen ist.

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Gusel Jachina – „Eisen“

„Eisenstein machte nicht Kunst aus Geschichte, sondern er machte Geschichte (…).“

Er war ein vielbegabter Tausendsassa und Künstler, ein Mann mit vielen Gesichtern. Sergej Eisenstein (1898-1948) gilt als einer der größten und einflussreichsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Er war Filmpionier und Theoretiker. Mit seinen Werken „Panzerkreuzer Potemkin“ und „Iwan der Schreckliche“ erlangte er auch außerhalb des riesigen Reiches der Sowjetunion Ruhm. In ihrem neuen Roman „Eisen“ beschäftigt sich Gusel Jachina mit seinem wechselvollen Leben und seinem eindrucksvollen Lebenswerk.

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Sophie Van der Linden – „Im Licht der Lofoten“

„Nach und nach begann diese Landschaft in mir zu wirken. Ich musste sie malen. Dringend.“

Immer wieder zieht es sie in den hohen Norden. Ihr Domizil eine Hütte, ihre Zeit der arktische Winter. Nun reist die schwedische Malerin Anna Boberg ein letztes Mal auf die Lofoten, um die raue Landschaft, das unverwechselbare Licht in einem besonderen Werk einzufangen. Welche Bedeutung der Ort für die Künstlerin hatte, was ihre Kunst und ihr Selbstverständnis prägte, darüber hat die französische Autorin Sophie Van der Linden ein sinnliches wie eindrückliches Buch geschrieben.

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Megan Nolan – „Kleine Schwächen“

„Was war das alles für ein Elend.“

Die kleine Mia wird vermisst, wenig später entdeckt man ihre Leiche. Mia wurde nur drei Jahre alt. Es ist ein Maitag im Jahr 1990. Die Menschen sind geschockt. Schnell gerät ein anderes Kind in Verdacht: Lucy. Das zehnjährige Mädchen stammt aus einer irischen Einwandererfamilie, die als Außenseiter gilt. Und Lucy ist bekannt für ihr auffälliges Verhalten. Mit „Kleine Schwächen“ legt die irische Schriftstellerin Megan Nolan ein beeindruckendes Werk vor.

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