Stefan Hertmans – „Dius“

„Was bedeutet es, poetisch zu leben?“

Er steht eines Tages unverhofft vor seiner Tür. Der Schüler macht seinem Lehrer ein ungewöhnliches Angebot. Anton, Dozent an der Kunsthochschule, geht darauf ein. Fortan sind er und sein Schützling Egidius, genannt Dius, nahezu unzertrennlich. Und nicht nur der Lehrer fragt sich mehrfach, wer ist denn nun eigentlich der Mentor. Stefan Hertmans gibt in seinem neuesten Roman einer ungewöhnlichen, aber auch ungewöhnlich innigen und intensiven Freundschaft zwischen zwei Männern unterschiedlichen Alters Raum.

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Siri Ranva Hjelm Jacobsen – „Insel“

„Es gibt so viele Definitionen von Heimat.“

Sie heißen unter anderem Vagar, Streymoy und Mykines. 18 Eilande vulkanischen Ursprungs bilden die Inselgruppe der Färöer. Sie liegen verstreut im Nordatlantik. Etwas mehr als 50.000 Menschen leben hier. Als Traumziel von Naturliebhabern sind die Färöer mit ihrer herben Schönheit längst kein Geheimtipp mehr. Als Schauplatz kommen sie allerdings in der Literatur eher selten vor. Einen stillen, wenngleich eindrücklichen wie vielschichtigen Roman, der auf die Inselgruppe führt, hat die dänische Autorin Siri Ranva Hjelm Jacobsen verfasst.

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Matthias Jügler (Hrsg.) – „Wir dachten, wir könnten fliegen“

„Die Welt kreist nämlich um die Sonne, und von der Erde sind wir nur geliehen.“

Welche Tiere und Pflanzen sind es, die heute, an diesem Tag und während ich diese Zeilen schreibe für immer von der Erde verschwinden, die aussterben, die es nie mehr geben wird? Vielleicht sind es Fische oder Frösche, Blumen oder Korallen. Vielleicht haben sie noch gar keinen Namen, weil sie noch nicht entdeckt worden sind. Schätzungsweise 150 bis 200 Arten sterben an jedem Tag aus. Und nur ein Teil der Flora und Fauna auf dem Planeten sind bisher erfasst worden.

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Bücher, Buchmessen, Buchmenschen – Mein Literaturjahr 2025

Nun sitze ich hier und schreibe ihn. Dabei wollte ich erst gar nicht. Ich bin eher dem Ausblick zugeneigt als dem Rückblick. Aber warum nicht! Vor etwas mehr als zwei Stunden las ich die Bitte/Frage von Vera („glasperlenspiel13“): „Aber sag mal, veröffentlichst du noch einen Rückblick?“. In meinen Kopf gings hin und her. Ich scrollte durch meine lange Liste an Fotos auf meinem Handy. Nun sitze ich hier. Naja, Ihr wisst schon… Es ist Sonntagabend. Den „Tatort“ lass ich mal sausen. Soll sowieso zu gruselig sein. Sitze doch nicht den ganzen Abend mit dem Kissen vor den Augen.

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Christine Dwyer Hickey – „Alle unsere Leben“

„Man weiß es immer vom ersten Moment an, stimmt’s, Milly?“

1979: Es ist das Jahr, in dem Margaret Thatcher zur ersten Premierministerin Großbritanniens gewählt wird. Elton John tritt als erster Künstler aus dem Westen live in der Sowjetunion auf. IRA-Mitglied Thomas McMahon wird in Dublin wegen Mordes an Lord Mountbatten zu lebenslanger Haft verurteilt. In einem Londoner Pub lernen sich Milly und Pip kennen – die beiden Hauptfiguren in Christine Dwyer Hickeys großartigem Roman „Alle unsere Leben“, der viel über die Zeit(en) erzählt.

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Colum McCann – „Twist“

„Die Krankheit unserer Tage ist, dass wir so viel Zeit an der Oberfläche verbringen.“

Sie liegen auf dem Grund der Meere und Ozeane. Zusammen bilden sie ein weltumspannendes Netz von mehr als 1,3 Millionen Kilometer Länge. Unterseekabel ermöglichen die Kommunikation zwischen Ländern und Kontinenten. Auf ein Schiff, das diese riesigen „Schlangen“ repariert, führt der irische Schriftsteller Colum McCann in seinem jüngsten Roman „Twist“.  „Colum McCann – „Twist““ weiterlesen