Petra Klabouchová – „An der Moldauquelle“

„Das stärkste Band war das Schuldgefühl.“

Es ist ein Januartag. Ein besonderer Tag. Es ist der 27. Januar, der Holocaust-Gedenktag. Ein kleiner Junge verschwindet. Als die Suche eingestellt wird, weil das Kind glücklicherweise wieder auftaucht, stoßen die Suchmannschaften derweil im Böhmerwald nahe der Kleinstadt Vimperk auf die Leiche eines Mädchens. Nicht nur der tote Körper inmitten der Kälte lässt die Leute erschauern. Das Mädchen trägt einen gestreiften Pyjama, der an die Kluft von KZ-Häftlingen erinnert. An der Kleidung des Kindes befindet sich darüber hinaus ein Davidstern.

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Carl-Johan Vallgren – „Deine Zeit wird kommen“

„Trauer durchfuhr ihn in Dunkelgeschwindigkeit.“

Es ist eine ruhige Gegend. Wenige Menschen leben hier. Die Polizei hat in Sachen Gewaltverbrechen wenig zu tun. Doch dann werden Kommissar Björling und sein jüngerer Kollege Håkansson in ein Waldstück gerufen. In einem Fluss liegt die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen, noch unbekannten Frau. Ihr Körper ist ausgemergelt und mit Hämatomen übersät, der Kopf rasiert. Noch kann Björling nicht ahnen, dass dieser Fall ihn an die Grenzen bringen und sein Leben für immer verändern wird.

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Anne Holt – „Diamanten und Rost“

„Ich danke dir, Hanne Wilhelmsen, für die Begleitung.“

Nach einem tragischen Polizeieinsatz und einer Schussverletzung vor einigen Jahren sitzt Ex-Kommissarin Hanne Wilhelmsen im Rollstuhl. Sie hat den Dienst freiwillig quittiert. An Polizeiarbeit ist nicht mehr zu denken, auch wenn es der erfahrenen Ermittlerin schwerfällt, endlich loszulassen. Ihr ehemaliger Kollegen Odin Gammelgård hat von oberster Stelle die Weisung erhalten, sie nicht in die Ermittlungsarbeit einzubeziehen. Doch dann wird in Maridalen von einem kleinen Jungen die Leiche einer nackten Frau gefunden, und Odin und seine Kollegen stochern im Dunkeln.

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Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir – „Reykjavik“

30 Jahre sind mittlerweile vergangen, nachdem die 15-jährige Lara spurlos verschwunden ist. Sie hat in den Sommerferien 1956 als Haushaltshilfe bei einem vermögenden Ehepaar auf einer kleinen Insel in der Bucht vor Reykjavik gearbeitet. Der Fall beschäftigte das Land – auch Jahrzehnte später. Nie war er völlig aus dem Gedächtnis des Landes verschwunden. Der junge ehrgeizige Reporter Valur nimmt sich schließlich des Cold Case an und verfolgt eine heiße Spur. Die Polizei legte den Fall damals zu den Akten, während der damalige Ermittler Kristjan Kristjansson von ihm nicht loskam.

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Ørjan N. Karlsson – „Kalt wie die Luft“

Der Norden Europas ist reich gesegnet mit Krimi-Autorinnen und -Autoren. Und die Liste derer bekommt regelmäßig Zuwachs. Neu im Team für hiesige Krimi-Fans ist nunmehr der Nord-Norweger Ørjan N. Karlsson, dessen spannender Thriller „Kalt wie die Luft“ den Auftakt einer neuen, in der Stadt Bodø angesiedelten Reihe um den Ermittler Jakob Weber bildet.

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Anne Stern – „Die weiße Nacht“

„Ab und zu versuchen wir, aus dem Loch zu klettern, in das wir gefallen sind. Aber die Toten ziehen uns zurück.“

Berlin, 1946. Die einst stolze Stadt eine Trümmerwüste, die Menschen versehrte Überlebende, der Winter erbarmungslos. Auf der Suche nach Motiven stößt Marielouise „Lou“ Faber in den Ruinen von Berlin-Kreuzberg wenige Tage vor Weihnachten auf eine weibliche Leiche, deren Hände gefaltet sind. Noch kann die junge Frau mit der Leica nicht ahnen, dass sie Teil der Ermittlungen von Kommissar Alfred König wird, der sich auf die Suche nach dem Täter begibt. „Die weiße Nacht“ ist der mehr als vielversprechende Auftakt einer neuen historischen Krimireihe aus der Feder von Anne Stern um ein ungleiches Ermittler-Paar.

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