Carl-Johan Vallgren – „Deine Zeit wird kommen“

„Trauer durchfuhr ihn in Dunkelgeschwindigkeit.“

Es ist eine ruhige Gegend. Wenige Menschen leben hier. Die Polizei hat in Sachen Gewaltverbrechen wenig zu tun. Doch dann werden Kommissar Björling und sein jüngerer Kollege Håkansson in ein Waldstück gerufen. In einem Fluss liegt die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen, noch unbekannten Frau. Ihr Körper ist ausgemergelt und mit Hämatomen übersät, der Kopf rasiert. Noch kann Björling nicht ahnen, dass dieser Fall ihn an die Grenzen bringen und sein Leben für immer verändern wird.

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Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir – „Reykjavik“

30 Jahre sind mittlerweile vergangen, nachdem die 15-jährige Lara spurlos verschwunden ist. Sie hat in den Sommerferien 1956 als Haushaltshilfe bei einem vermögenden Ehepaar auf einer kleinen Insel in der Bucht vor Reykjavik gearbeitet. Der Fall beschäftigte das Land – auch Jahrzehnte später. Nie war er völlig aus dem Gedächtnis des Landes verschwunden. Der junge ehrgeizige Reporter Valur nimmt sich schließlich des Cold Case an und verfolgt eine heiße Spur. Die Polizei legte den Fall damals zu den Akten, während der damalige Ermittler Kristjan Kristjansson von ihm nicht loskam.

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Susanne Tägder – „Die Farbe des Schattens“

„Die meisten Menschen kommen mit dem Zufall nicht zurecht.“ 

Er wollte doch nur einkaufen. Matti verschwindet spurlos am Abend eines Januartags 1992 unweit seines Zuhauses im mecklenburgischen Wechtershagen. Die Kaufhalle sollte der elfjährige Junge nie erreichen. Eine großangelegte Suche nimmt ihren Lauf. Unzählige Zeugen werden befragt, eine Hundestaffel kommt zum Einsatz. Hauptkommissar Arno Groth und seine Kollegen schwärmen in und um die Plattenbausiedlung auf dem Mönkeberg aus – ein Viertel aus hochaufragenden Mehrfamilienhäuser, wie es viele in der einstigen DDR gegeben hat und noch immer gibt.

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Leon de Winter – „Stadt der Hunde“

„Alles ist heilig.“

Sogar ein Genie kann ein Scheusal sein. Jaap Hollander gilt als einer der renommiertesten Gehirnchirurgen der Welt. Der Amsterdamer operiert selbst dann, wenn die meisten seiner Kollegen den Patienten bereits aufgegeben haben. Er hat alles: Familie, Haus, Ruhm, Geld. Doch er betrügt seine Frau Nicole mit Ärztinnen und Krankenschwestern, für seine Tochter Lea hat er nicht viel übrig. Eines Tages verschwindet sie spurlos auf einer Reise in Israel. Und sein Leben wird nie mehr, wie es einst war. „Leon de Winter – „Stadt der Hunde““ weiterlesen →

Colin Niel – „Darwyne“

„Wieder einmal hat der Schoß des Amazonas ihn aufgenommen, weil hier alles besser ist, weil hier alles anders ist.“ 

In einem Slum am Rande des Amazonas lebt der kleine Darwyne mit seiner Mutter Yolanda. Ihr gemeinsames Zuhause ist ärmlich, die Hütte aus Blech und Holz droht jeden Moment zusammenzufallen und vom stets wachsenden Dschungel einverleibt zu werden. Eines Tages bekommt die Sozialarbeiterin Mathurine die Akte des Jungen auf den Tisch. Ein anonymer Anrufer gab den Hinweis, dass es in der kleinen Familie nicht mit rechten Dingen zugeht.

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Una Mannion – „Sag mir, was ich bin“

Von einem Tag auf den nächsten verliert Nessa zwei geliebte Menschen: ihre Schwester Deena und ihre Nichte Ruby. Deena ist plötzlich verschwunden, ihr Ex-Freund Lucas bringt die gemeinsame Tochter von Philadelphia nach Vermont. Die Jahre vergehen, aus Ruby wird ein Teenager. Nessa gibt die Hoffnung nicht auf, dass Lucas eines Tages für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird. Denn sie glaubt, er hat Deena getötet.

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