Carl-Johan Vallgren – „Deine Zeit wird kommen“

„Trauer durchfuhr ihn in Dunkelgeschwindigkeit.“

Es ist eine ruhige Gegend. Wenige Menschen leben hier. Die Polizei hat in Sachen Gewaltverbrechen wenig zu tun. Doch dann werden Kommissar Björling und sein jüngerer Kollege Håkansson in ein Waldstück gerufen. In einem Fluss liegt die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen, noch unbekannten Frau. Ihr Körper ist ausgemergelt und mit Hämatomen übersät, der Kopf rasiert. Noch kann Björling nicht ahnen, dass dieser Fall ihn an die Grenzen bringen und sein Leben für immer verändern wird.

„Carl-Johan Vallgren – „Deine Zeit wird kommen““ weiterlesen →

Ingeborg Arvola – „Zeit der Wale“

„Wir werden jetzt bestraft, aber sie können uns nicht bis in alle Ewigkeit bestrafen.“

Sie sitzt im Gefängnis und ist schwanger. Es gibt nur Wasser und Brot. Eisige Kälte herrscht. Brita Caisa und ihre große Liebe Mikko müssen für ihre Gefühle und den Versuch eines gemeinsamen Lebens fern gesellschaftlicher Normen büßen. „Zeit der Wale“, der zweite Band der Eismeer-Trilogie der norwegischen Autorin Ingeborg Arvola, beginnt im Gefängnis von Vesisaari und spinnt die Geschichte der Frau mit den besonderen Heilkünsten weiter.

„Ingeborg Arvola – „Zeit der Wale““ weiterlesen →

Anne Holt – „Diamanten und Rost“

„Ich danke dir, Hanne Wilhelmsen, für die Begleitung.“

Nach einem tragischen Polizeieinsatz und einer Schussverletzung vor einigen Jahren sitzt Ex-Kommissarin Hanne Wilhelmsen im Rollstuhl. Sie hat den Dienst freiwillig quittiert. An Polizeiarbeit ist nicht mehr zu denken, auch wenn es der erfahrenen Ermittlerin schwerfällt, endlich loszulassen. Ihr ehemaliger Kollegen Odin Gammelgård hat von oberster Stelle die Weisung erhalten, sie nicht in die Ermittlungsarbeit einzubeziehen. Doch dann wird in Maridalen von einem kleinen Jungen die Leiche einer nackten Frau gefunden, und Odin und seine Kollegen stochern im Dunkeln.

„Anne Holt – „Diamanten und Rost““ weiterlesen →

Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir – „Reykjavik“

30 Jahre sind mittlerweile vergangen, nachdem die 15-jährige Lara spurlos verschwunden ist. Sie hat in den Sommerferien 1956 als Haushaltshilfe bei einem vermögenden Ehepaar auf einer kleinen Insel in der Bucht vor Reykjavik gearbeitet. Der Fall beschäftigte das Land – auch Jahrzehnte später. Nie war er völlig aus dem Gedächtnis des Landes verschwunden. Der junge ehrgeizige Reporter Valur nimmt sich schließlich des Cold Case an und verfolgt eine heiße Spur. Die Polizei legte den Fall damals zu den Akten, während der damalige Ermittler Kristjan Kristjansson von ihm nicht loskam.

„Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir – „Reykjavik““ weiterlesen →

Auður Ava Ólafsdóttir – „Eden“

„,Außer dir kenne ich keinen einzigen Menschen, der von einzelnen Wörtern träumt‘, sagt meine Schwester.“

Sie hat einen speziellen Job, ist darin auch anerkannt. Und sie hat ein gutes sicheres Zuhause. Dennoch entscheidet sich Alba Jakobsdottir von einem Tag auf den anderen für eine grundlegende Veränderung in ihrem Leben, das sie nahezu auf den Kopf stellt. Die Linguistin verlässt Reykjavik und zieht aufs Land. Die isländische Schriftstellerin Auður Ava Ólafsdóttir erzählt von einer Frau, die aus ihrem Leben ausbricht und ein besonderes Ziel verfolgt.

„Auður Ava Ólafsdóttir – „Eden““ weiterlesen →

William Heinesen – „Noatun“

„Noatun ist unser Ort, dort wohnen wir, dort werden wir leben und sterben.“

Dødmansdal – von Gott verlassen, von den Menschen gemieden, ein fast verrufener Ort auf einem der Eilande der Färoer. Dennoch wagt hier eine Gruppe Frauen und Männer einen Neuanfang. Sie pachten Land, roden es, um es urbar zu machen. Die Männer ziehen monatelang auf Fischfang mit mal mehr mal weniger Erfolg. Aus Dødmansdal wird Noatun. Ein Name, der auf den Palast des nordischen Meeresgottes Njörðr aus der Edda verweist.

„William Heinesen – „Noatun““ weiterlesen →