Ingeborg Arvola – „Zeit der Wale“

„Wir werden jetzt bestraft, aber sie können uns nicht bis in alle Ewigkeit bestrafen.

Sie sitzt im Gefängnis und ist schwanger. Es gibt nur Wasser und Brot. Eisige Kälte herrscht. Brita Caisa und ihre große Liebe Mikko müssen für ihre Gefühle und den Versuch eines gemeinsamen Lebens fern gesellschaftlicher Normen büßen. „Zeit der Wale“, der zweite Band der Eismeer-Trilogie der norwegischen Autorin Ingeborg Arvola, beginnt im Gefängnis von Vesisaari und spinnt die Geschichte der Frau mit den besonderen Heilkünsten weiter.

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Anne Holt – „Diamanten und Rost“

„Ich danke dir, Hanne Wilhelmsen, für die Begleitung.“

Nach einem tragischen Polizeieinsatz und einer Schussverletzung vor einigen Jahren sitzt Ex-Kommissarin Hanne Wilhelmsen im Rollstuhl. Sie hat den Dienst freiwillig quittiert. An Polizeiarbeit ist nicht mehr zu denken, auch wenn es der erfahrenen Ermittlerin schwerfällt, endlich loszulassen. Ihr ehemaliger Kollegen Odin Gammelgård hat von oberster Stelle die Weisung erhalten, sie nicht in die Ermittlungsarbeit einzubeziehen. Doch dann wird in Maridalen von einem kleinen Jungen die Leiche einer nackten Frau gefunden, und Odin und seine Kollegen stochern im Dunkeln.

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Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir – „Reykjavik“

30 Jahre sind mittlerweile vergangen, nachdem die 15-jährige Lara spurlos verschwunden ist. Sie hat in den Sommerferien 1956 als Haushaltshilfe bei einem vermögenden Ehepaar auf einer kleinen Insel in der Bucht vor Reykjavik gearbeitet. Der Fall beschäftigte das Land – auch Jahrzehnte später. Nie war er völlig aus dem Gedächtnis des Landes verschwunden. Der junge ehrgeizige Reporter Valur nimmt sich schließlich des Cold Case an und verfolgt eine heiße Spur. Die Polizei legte den Fall damals zu den Akten, während der damalige Ermittler Kristjan Kristjansson von ihm nicht loskam.

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Auður Ava Ólafsdóttir – „Eden“

„,Außer dir kenne ich keinen einzigen Menschen, der von einzelnen Wörtern träumt‘, sagt meine Schwester.“

Sie hat einen speziellen Job, ist darin auch anerkannt. Und sie hat ein gutes sicheres Zuhause. Dennoch entscheidet sich Alba Jakobsdottir von einem Tag auf den anderen für eine grundlegende Veränderung in ihrem Leben, das sie nahezu auf den Kopf stellt. Die Linguistin verlässt Reykjavik und zieht aufs Land. Die isländische Schriftstellerin Auður Ava Ólafsdóttir erzählt von einer Frau, die aus ihrem Leben ausbricht und ein besonderes Ziel verfolgt.

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William Heinesen – „Noatun“

„Noatun ist unser Ort, dort wohnen wir, dort werden wir leben und sterben.“

Dødmansdal – von Gott verlassen, von den Menschen gemieden, ein fast verrufener Ort auf einem der Eilande der Färoer. Dennoch wagt hier eine Gruppe Frauen und Männer einen Neuanfang. Sie pachten Land, roden es, um es urbar zu machen. Die Männer ziehen monatelang auf Fischfang mit mal mehr mal weniger Erfolg. Aus Dødmansdal wird Noatun. Ein Name, der auf den Palast des nordischen Meeresgottes Njörðr aus der Edda verweist.

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Christoffer Carlsson – „Hinter dem Nebel“

„Es gibt Wahrheiten, die man nur durch Fiktion vermitteln kann.“

Im Speisesaal einer Pension wird der Schriftsteller Johan Oskarsson erhängt aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, nur ein einstiger Freund, ebenfalls Autor, glaubt nicht daran und zweifelt an der Theorie. Er bekommt einen Anruf des Ermittlers Vidar Jörgensson, denn er war der letzte, den Oskarsson vor seinem Tod kontaktiert hatte. Der Autor macht seine eigenen Recherchen über seinen Freund, der zuletzt an einer Biografie der bekannten Schriftstellerin Ingrid Klinga gearbeitet hat.

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