William Heinesen – „Noatun“

„Noatun ist unser Ort, dort wohnen wir, dort werden wir leben und sterben.“

Dødmansdal – von Gott verlassen, von den Menschen gemieden, ein fast verrufener Ort auf einem der Eilande der Färoer. Dennoch wagt hier eine Gruppe Frauen und Männer einen Neuanfang. Sie pachten Land, roden es, um es urbar zu machen. Die Männer ziehen monatelang auf Fischfang mit mal mehr mal weniger Erfolg. Aus Dødmansdal wird Noatun. Ein Name, der auf den Palast des nordischen Meeresgottes Njörðr aus der Edda verweist.

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Agnete Friis – „Der Sommer mit Ellen“

„Neue Schichten über den alten. Jetzt war alles weiß gestrichen.“ 

Wer hat nicht die besonders prägenden Erinnerungen an eine besondere Zeit. Tage, Wochen, Monaten, an die man in Gedanken oft zurückkehrt. Eine Zeit, nach der alles anders war – und ist. Für Jakob ist es der Sommer mit Ellen im Jahr 1978. Eine junge Frau wird für den 15-Jährigen zur ersten großen Liebe, die eines Tages verschwindet, während in seinem Heimatort eine tragische Begebenheit für Entsetzen sorgt und den Einsatz der Polizei erfordert. Die Dänin Agnete Friis hat mit „Der Sommer mit Ellen“ einen sehr bildhaften und beklemmenden Roman geschrieben, der dem Leser zusetzen wird.

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