Susan Hill „Stummes Echo“

„Und so saßen sie da, versammelt um das kleine, schreckliche Ding (…).“

Oft wird ja die Ansicht belächelt und als naiv abgetan, dass Bücher eine gewisse Macht haben, Leben verändern können. Doch warum sollte es nicht so sein? In ihrem Roman „Stummes Echo“, der bereits 2008 im Original mit dem Titel „The Beacon“ erschienen ist und nun in deutscher Übersetzung vorliegt, erzählt die Engländerin Susan Hill über eine Familie, deren Leben durch ein Buch und fragwürdige Erinnerungen auf den Kopf gestellt wird und das für erhebliche Verwirrung sorgt; inklusive eines Gefühlschaos. Susan Hill „Stummes Echo“ weiterlesen

Vater und Sohn – Gerbrand Bakker „Oben ist es still“

„Wenn man etwas nicht anders kennt, weiß man nicht, was einem fehlt.“

Helmer van Wonderen ist kein Freund von Veränderungen. Doch von einen Tag auf den nächsten  krempelt der Bauer das Haus um. Vor allem sein kranker und bettlägriger Vater trifft es schwer. Denn er findet sich in einem Zimmer im Obergeschoss unter dem Dach wieder – samt all jener Erinnerungen an das bescheidene Familienleben. Helmer zieht hingegen nach unten und verändert die dortigen Räume von Grund auf. Die Wände werden gestrichen, neue Möbel gekauft. Für Krimskrams und schmückendes Beiwerk ist kein Platz mehr. Doch die Veränderungen im Hause sind nicht die einzigen, die das Leben von Vater und Sohn beeinflussen werden. Eines Tages meldet sich eine Frau aus der Vergangenheit und sorgt im Leben der Männer, die im Debütroman „Oben ist es still“ des Niederländers Gerbrand Bakker im Mittelpunkt stehen, für weitere Turbulenzen. Vater und Sohn – Gerbrand Bakker „Oben ist es still“ weiterlesen