Stephen Crane – „Die rote Tapferkeitsmedaille“

„Es war wohl der instinktive Impuls eines Lebenden, in den Augen des Todes die Antwort auf die Frage aller Fragen zu finden.“

Bei einer Passage denkt man unweigerlich an den Klassiker „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque. 1929 erschienen, werden in dem Antikriegsbuch die Schrecken des Ersten Weltkrieges aus der Sicht des jungen Soldaten Paul Bäumer geschildert . „Am Rappahannock nichts Neues“ heißt es im 16. Kapitel des Romans „Die rote Tapferkeitsmedaille“ aus der Feder des amerikanischen Autors Stephen Crane (1871 – 1900), dem für das Leben und sein literarisches Schaffen nur wenig Zeit vergönnt war. Bereits 1895 unter dem Originaltitel „The Red Badge of Courage“ veröffentlicht, kann der Roman über den amerikanischen Bürgerkrieg in einer Neuübersetzung wiederentdeckt werden.

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