Simon Stålenhag – „The Electric State“

„Wann hat es eigentlich begonnen?“  

Die Zeiten sind derzeit schwer und unsicher. Dabei mutet es nahezu ein wenig befremdlich an, dass gerade in Hard-Times wie diesen die Literatur über Krisen, wie Kriege und Katastrophen jeglicher Art, wieder mehr in der Öffentlichkeit steht. Ja, es werden sogar ganze Listen mit Titeln empfohlen. Dabei lohnt sich der Blick in diese düstere Literatur sehr wohl, weil sie uns zeigt, wie sich die Menschen in schweren Zeiten verhalten (können) und worin die Ursachen für den plötzlichen oder allmählichen Niedergang liegen. Schon seit einigen Jahren beschäftigen mich dystopische Bücher. Nun habe ich zu einem wohl einzigartigen gegriffen: zu Simon Stålenhags illustrierten Roman „The Electric State“.

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Backlist #12 – Becky Chambers „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“

„Von einer Spezies, die mit sich selbst im Krieg liegt, kann nichts Gutes kommen.“

Der Weltraum – unendliche Weiten. Mittendrin die Wayfarer, ein Raumschiff, das den Weltraum ein Stück weniger unendlich macht, obwohl es schon einige Jahre auf dem Buckel hat und vor allem aus Ersatzteilen besteht. Mit einer besonderen Technologie bohrt es sogenannte Raumtunnel, auch Wurmlöcher genannt, die Raum und Zeit aufheben und somit den Weg zwischen weit entfernten Galaxien und Planeten verkürzen. Auf dem klapprigen, aber durchaus noch zuverlässigen Langstreckenschiff, das als Treibstoff Algen nutzt, heuert die junge Rosemary unter falschem Namen an. Sie soll die zusammengewürfelte Crew aus den verschiedensten Spezies verstärken und vor allem Kapitän Ashby als Assistentin zur Hand gehen. Wenig später erhält die Wayfarer-Mannschaft einen lukrativen, aber auch gefährlichen Auftrag: Sie soll einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten bohren, deren Bewohner nicht zu den friedlichsten Wesen des Universums zählen und gefürchtet sind.  Backlist #12 – Becky Chambers „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ weiterlesen