Jan Seghers – „Der Solist“

„Ein Haus, eine Straße, ein Platz aber logen nicht. Sie erzählten Geschichten.“

Der islamistische Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz nahe der Gedächtniskirche am 19. Dezember 2016 hat für Entsetzen und Fassungslosigkeit, Wut und Trauer gesorgt. Elf Menschen starben, 55 wurden damals verletzt, als ein Lkw in die Besuchermenge auf dem Weihnachtsmarkt fuhr. Der tunesische Attentäter Anis Amri hatte zuvor den polnischen Fahrer des Lasters ermordet. Ein Jahr später, wenige Wochen vor der Bundestagswahl, muss die Sondereinheit „Terrorabwehr“ einen Mord an dem Juden David Schuster aufklären. Bei der Leiche wurde ein Bekennerschreiben mit Verweis auf den damaligen Attentäter gefunden. Jan Seghers hat mit seinem neuen Roman „Der Solist“ ein hochpolitisches Buch über einen charismatischen Ermittler geschrieben, das nicht mit Kritik geizt und zur richtigen Zeit kommt.
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