Martin Lechner „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“

„Ich warf einen Stein in den See. Wie ein Mensch, der versinkt, nur leiser, vielleicht ein kleiner Mensch.“ 

Schon das Foto auf dem Einband lässt Fragen entstehen. Ein Junge mit blondem Haar schaut durch die Dachluke eines Hauses direkt in die Kamera. Im Hintergrund ist Wasser, viel Wasser, das Meer und ein Objekt, etwas unscharf gehalten. Ein großer Dampfer? Eine Ölbohrinsel? Ein Leuchtturm? Genau wie das Meer, mal ruhig und spiegelglatt, mal verwirbelt und verschwommen, mal zügellos und unberechenbar, ist auch der neue Erzählband „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“ von Martin Lechner.  „Martin Lechner „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen““ weiterlesen

Wendezeiten – Angelika Klüssendorf „Amateure“

Es kommt nie so, wie man denkt. Es kommt so, wie man nie gedacht hat. Das Netz ist voll von weisen Sprüchen von klugen Leuten. Auch diesen findet man dort. Und zigandere über den Lauf der Welt und des Lebens. Doch meist helfen große Worte nicht im Moment, der letztlich entscheidend sein kann und alles über den Haufen wirft. Jeder erlebt seine eigenen Wendezeiten: ob glückliche oder tragische. Im Erzählband „Amateure“ von Angelika Klüssendorf geht es darum: um das Leben und seinen oft undurchschaubaren Lauf.  „Wendezeiten – Angelika Klüssendorf „Amateure““ weiterlesen