„Wer war ich? Ein Fremder. Ein Ausländer. Ich bin immer wieder fortgegangen – immer wieder aufs Neue.“
Vita und Diamante sind noch Kinder, als sie gemeinsam im Frühjahr 1903 auf dem Schiff „Republic“ New York erreichen. Zwischen ihrer italienischen Heimat und diesem neuen Ort voller Hoffnungen und Sehnsüchte liegen Tausende Kilometer und ein riesiger Ozean. Millionen Italiener sind im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert nach Amerika ausgewandert. Die preisgekrönte Schriftstellerin Melania G. Mazzucco erzählt in ihrem Roman „Vita“ ihre Historie, die gleichzeitig ihre eigene Familiengeschichte ist.
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