Angst – Don DeLillo "Weißes Rauschen"
Die Kleinstadt Blacksmith im Mittleren Westen ist für Jack Gladney, Professor für Hitler-Studien am dortigen College, und seine Frau Babette mit den vier Kindern Heinrich, Steffi, Denise und dem kleinen Wilder eine Idylle. Es ist ruhig, die Nachbarschaft überschaubar. Nichts trübt das Dasein und den typisch amerikanischen Konsum, die Freitagabende vor dem Fernseher, die Shopping-Ausflüge in die Mall, der regelmäßige Stopp am Fast-Food-Restaurant. Einzig die Rückblicke auf frühere Ehen mit Frauen, die irgendwie „geheimdienstlich“ aktiv waren, ihr jetziges Leben und die Herausforderungen einer Patchwork-Familie, die die Gladneys bilden, bringen Jack zum Nachdenken. Die Gespräche mit Murray, einem Dozenten am College und einstigen Sportreporter, über das moderne Leben und die Macht der Medien, sind für den Professor die einzigen intellektuellen Herausforderungen. Wenn gleich sich Jack auch regelmäßigen Deutsch-Stunden stellt, um für eine kommende Tagung der Sprache einigermaßen mächtig zu sein.
Als es jedoch zu einem Chemieunfall kommt, endet das eigentlich ruhig dahinplätschernde Leben der Familie. Sie müssen ihr Haus verlassen, die Stadt wird evakuiert. In einem extra eingerichteten Lager verbringt die Familie einige Tage, ehe sie wieder zurück in ihr Zuhause können. Doch bereits in dieser Zeit zeigen sich erste Risse in der einst so sorglosen Welt: Jack kommt mit der giftigen Substanz in Berührung, welche Wirkungen sie tätsächlich hat, ist unbekannt. Die Nachrichten und Informationen bleiben unklar, selbst Ärzte können dem Wissenschaftler keine konkrete Auskunft geben. Und nicht nur Jack befällt eine tiefe Angst vor dem Tod. Ohne sein Wissen, ganz im Verborgenen, testet Babette ein noch geheimes Medikament, das ihr die Angst vor dem Tod nehmen soll.
Das Leben wird für beide zu einem Balanceakt am Abgrund. Es sind schließlich nicht nur Risse in der einst sorglosen Fassade, die Welt ist vielmehr überzogen von einer grauen Schicht aus Angst und Traurigkeit. Nichts ist mehr sicher. In Blacksmith gehen die Simulationen und Übungen im Fall einer Katastrophe weiter und prägen das Stadtbild und das Zusammenleben. Schwere Kost also, der Roman „Weißes Rauschen“ des großen amerikanischen Autors Don DeLillo, der an der Seite von Thomas Pynchon und Philip Roth zu den bekanntesten Schriftsteller der amerikanischen Gegenwartsliteratur und der Postmoderne zählt..
Dieses Buch, ausgezeichnet mit dem National Book Award, ist düster, aber – kaum zu glauben – immer wieder durchzogen von ironischen, komischen, ja absurden Szenen und Gedanken. DeLillo setzt Kontraste: das Leben gegen den Tod, die scheinbare Realität gegen die Kraft der Mythen und der Religion. Großartig vor allem die Dialoge zwischen Jack und Murray über die Rolle des Todes, der als Grenzstein gerade das Leben seine Kostbarkeit schenkt. Ein Teil des Buches widmet sich kritisch der Rolle der Medien: das Fernsehen als eine Form der flächendeckenden „Strahlenhypnose“, die bewusste Verschleierung von Informationen oder ihre Verharmlosung – die Gesellschaft muss ja zusammengehalten werden, keine Massenhysterie darf aufkommen.
Erzählt wird das Geschehen dabei von Jack, der ein genauer und sensibler Beobachter ist, der sowohl klug mit seinem Kollegen philosophieren kann, als auch liebevoll mit seinen Kindern umgeht, denen DeLillo zudem eine eigene Gestalt und Persönlichkeit gegeben hat, mit ihren ganz eigenen Problemen und Sorgen. Da ist Heinrich, der intelligente Sohn, Steffi und Denise, die immer wieder gemeinsam an der elterlichen Allmacht zweifeln, Wilder, der irgendwie in seiner eigenen Welt lebt und als Benjamin der Familie eine besondere Aufgabe erfüllt: Er ist für Jack und Babette nahezu eine Reliquie, die Kraft und Hoffnung spendet.
„Weißes Rauschen“ ist ein Buch, das einen lange beschäftigen wird, über die eigentliche Lektüre hinaus. Der Roman erzählt nicht nur eine besonders berührende Geschichte auf seine ganz eigene Art und entwirft ein Porträt einer außergwöhnlichen Familie. Er gibt vielmehr die Möglichkeit, hinter die Dinge zu schauen. DeLillo umschreibt nicht nur, er erfasst das große Ganze und stellt „ungemütliche“ Fragen mit Blick auf die Zerbrechlichkeit unserer Welt, und sei sie noch so hochmodern und technisiert. Das kann und muss auch weh tun. Weiterer apokalyptischer Lektüre sollte man deshalb im Anschluss erst einmal fern bleiben, der Stimmung wegen.
„Weißes Rauschen“ von Don DeLillo erschien 1984 unter dem Originaltitel „White Noise“ bei Viking Press, New York, ein Jahr später schließlich im Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln. Das Buch ist zudem im Goldmann-Verlag mit der Übersetzung aus dem Amerikanischen von Helga Pfetsch erschienen.
415 Seiten, 9,95 Euro
Der Schwarze Tod in Paris – Fred Vargas "Fliehe weit und schnell"
An den Türen von Pariser Wohnungen taucht eines Tages und über Nacht ein merkwürdiges Symbol auf: eine spiegelverkehrte Vier mit merkwürdiger Gestalt. Zur gleichen Zeit erhält Joss merkwürdige Botschaften. Der Bretone und frühere Schiffskapitän verdient seine Brötchen mit dem Ausrufen von Botschaften, die am Tag und in der Nacht in seine Holzkiste geworfen werden. Ob Werbung für frisches Obst und Gemüse, ein Liebesschwur oder ein Fluch auf eine missliebige Person. Schon sein Großvater hat diese Tätigkeit ausgeübt, und Joss hat mehrere Jahrzehnte später und trotz moderner Medien Erfolg. Scharenweise strömen die Zuhörer auf einen Platz in einem Pariser Vorort. Und sie werden mehr, als die bedrohlichen Botschaften kein Ende nehmen.
Kommissar Adamsberg wird schließlich mit dem rätselhaften Geschehen konfrontiert. Und er spürt, dass sich hinter den Zeichen Bedrohliches verbirgt. Mit Hilfe eines Historikers und Experten für die Zeit des Mittelalters lüftet er das Geheimnis: die Vier ist ein Talisman gegen die Pest, die Botschaften, Zitate aus historischen Schriften, kündigen hingegen das Nahen des Schwarzen Todes an. Wenig später wird die erste Leiche gefunden: ein junger Mann, der stranguliert und mit Kohle eingerieben und von Rattenflöhen gebissen wurde. Und es soll nicht der einzige Tote bleiben. Die Zeit spielt gegen Adamsberg und sein Team, denn der Mörder treibt schließlich sein Unwesen außerhalb der Hauptstadt.
Der Roman „Fliehe weit und schnell“ der französischen Krimiautorin Fred Vargas, Jahrgang 1957, findet natürlich ein positives Ende. Nach einer Reihe von Morden kann man schließlich nicht von einem guten Ende sprechen. Der Täter wird geschnappt, aber bis dahin erlebt der Leser eine wunderbare Zeit mit diesem bemerkenswerten Krimi. Wer Vargas kennt, weiß, wovon ich spreche, entwirft die Autorin und gebürtige Pariserin wieder eine Story, die sich um einen mystischen Stoff und viel Geschichte dreht, und Figuren, die sehr eigen mit all ihren Fehlern, Kanten und Macken sind, wie den Kommissar, der ein schlechtes Namensgedächtnis hat, allerdings mit seinem siebten Sinn sofort die Bedrohlichkeit der Situation noch vor dem ersten Mord erkennt. Da ist Vandoosler, der Mittelalter-Experte, der unheimlich klug ist, aber Putzen muss, um sein Geld zu verdienen, oder Decambrais, der Besitzer einer Pension und Berater in allen Lebensfragen, der ein Geheimnis mit sich trägt.
Vargas erfindet so einen ganzen Kosmos merkwürdiger Gestalten, mit ihrem auf den ersten Blick sonderbaren Lebensalltag und ihrer Vergangenheit, die im Dunkeln liegt. So erscheint die Geschichte lebendig und düster zugleich, auf alle Fälle kreativ und charmant, vor allem auch dank der Idee mit der Gestalt des Ausrufers und die ebenfalls mit Spannung zu lesende Einbettung der Historie der Pest im Mittelalter und der Neuzeit. Und an Spannung fehlt es dem Roman ebenfalls nicht. Erst auf den letzten Seiten wird der überraschende Mörder enttarnt; hinter dessen Treiben eine düstere Vergangenheit und ein ebenfalls scheußliches Verbrechen steckt.Vargas baut den Spannungsfaden sukzessive auf, ohne jedoch allzu sehr den Leser auf die falsche Fährte zu bringen. Schnell wird so ein Verdächtiger von seiner Schuld wieder frei gesprochen.
Wer die Bücher der französischen Autorin mag, wird erneut nicht enttäuscht werden, wer als Krimi-Fan sie noch nicht kennt – na aber, für den wird es langsam Zeit. Mit ihr kann man so manch anderen Schriftsteller ruhig vergessen.
Der Roman „Fliehe weit und schnell“ von Fred Vargas erschien in der Übersetzung von Tobias Scheffel 2003 im Aufbau Verlag, 2006 auch als Taschenbuch.
399 Seiten, 8,95 Euro
Das Märchen eines Märchendichters – Jens Andersen: "Hans Christian Andersen"
Er hat mehr als 150 Märchen geschrieben und wurde zum Nationaldichter seines Heimatlandes Dänemark. Dabei erscheint schon die Erzählung seines Lebens wie ein klassisches Märchen mit seinem guten Ausgang.
Als Sohn eines Schuhmachers, 1805 geboren, verlässt Hans-Christian Andersen mit gerade mal 14 Jahren seine Heimatstadt Odense auf Fünen und geht in die große Stadt Kopenhagen. Er vertraut allein seinen Talenten, seiner Begabung für das Theaterspiel und der Hingabe zur Sprache und Fantasie. Noch in den ersten Jahren als kleiner Poet und Laiendarsteller auf der Opernbühne verschrien, erringt er in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Respekt und Anerkennung. „Das Märchen eines Märchendichters – Jens Andersen: "Hans Christian Andersen"“ weiterlesen
Meine Insel, mein Blockhaus, mein Motorboot
Was mache ich nur bloß mit 279 Millionen Euro? Also, eine eigene Insel wäre nicht schlecht. Aber nicht im Pazifik, mit Palmen und daunenweichem Strand und so. Eher wohl an der nordamerikanischen Küste. Dort sollen ja auch noch ein paar frei und verkaufbar sein. Da habe ich dann Ruhe und vor allem mal wieder Winter. Nicht so wie hier. Ich lasse auf der Insel ein Blockhaus bauen. Gemeine Wölfe wird es auf der Insel nicht geben, die es mir fortpusten können. Das könnte eher ein tüchtiger Orkan bewältigen. Aber den bösen Gedanken lassen wir mal lieber. Mit 279 Millionen Euro soll es uns doch so richtig gut gehen. Ob ich mir einen Privatjet dafür leiste? Schließlich sollte man dann und wann Kontakt zur Außenwelt pflegen und zum Festland hinüberdüsen. Aber ob sich ein Pilot findet? Piloten wollen doch immer nur in den warmen Süden fliegen. Aber ich nicht. Ein Motorboot, höherer Preisklasse natürlich, wäre da eher etwas. Damit kann ich auch auf Wal-Watching-Tour gehen. Oh ja, und auf Fischfang. Obwohl, in Norwegen wollten ja vor einiger Zeit nicht mal die Lachse beißen. Aber wir üben noch. Und wie soll ich mir noch den Tag versüßen? Ich baue mir ein eigenes Kino mit riesiger Leinwand und nur einer begrenzten Anzahl an Sesseln. Diesen 3-D-Kram brauche ich allerdings nicht. Ich könnte aber auch so viel Musik herunterladen, dass die Amazon-Seite zusammenstürzt oder mir so viele Bücher per Internet bestellen, dass die Post mehrmals am Tag zu mir fliegen muss. Natürlich sollte das Porto stabil bleiben. Obwohl, bei Amazon erübrigt sich das mit dem Porto ab einem Bestellwert von 20 Euro. Super, da kann ich ja noch richtig sparen. Auch wenn ich superreich bin…
…wie der neue Apple-Chef Tim Cook. Der hat eben jene Summe von 279 Millionen Euro (297 Millionen Dollar) eingestrichen. Zu seiner Verteidung sollte man indes erwähnen, dass er einen Großteil dieses Geldes „nur“ als eine Option auf Apple-Aktien ausgereicht bekommt und auch erst in den kommenden Jahren. Ob ich dem Herrn Cook mal meine Vorschläge maile, wie er sein Vermögen am bestens umsetzen kann. Ich sollte ihm allerdings nicht unbedingt verraten, dass ich kein einziges Produkt seiner Firma nutze. Sonst fallen womöglich meine Aktien.
Foto: Benjamin Klack/pixelio.de
Ein Winter, eine Freundschaft – Peter van Gestel "Wintereis"
Erinnerungen an persönliche Erlebnisse, an die wir gern zurückdenken, sind Rückblicke, meist etwas verklärt, schön gedacht und subjektiv. Schlechte Erfahrungen werden meist negiert, in uns selbst vergraben. Nicht-Erinnerungen, die auftauchen, wenn sie uns überwältigen oder andere sich für uns erinnern. „Aber Geschichten von anderen sind keine Erinnerungen“, heißt es in dem Jugend-Roman „Wintereis“ des Holländers Peter van Gestel, in dem eine besondere Freundschaft im Mittelpunkt steht.
Thomas lebt allein mit seinem Vater in Amsterdam. Man schreibt das Jahr 1947. Es ist Winter, ein kalter zudem. Die Grachten sind zugefroren. Eisblumen zieren die Fenster. Vater und Sohn leben in bescheidenen Verhältnissen. Ein Lebenskünstler ist der Vater, ein Schriftsteller, dessen Werke nie viele Leser erreichen. Die Mutter ist vor zwei Jahren, wenige Monate nach dem Kriegsende, an Typhus gestorben. Thomas lernt Piet Zwaan kennen, der neu in die Klasse kommt. Mit der Zeit freunden sie sich an. Während Thomas Vater für die englische Armee in Deutschland arbeitet, wohnt der Zwölfjährige bei seiner Tante Pie, später jedoch bei den Zwaans, bei Piet, dessen Cousine Bet und deren Mutter. Es entwickelt sich zwischen der Familie und dem Jungen aus einfachen Verhältnissen eine spezielle Beziehung, trotz der Standesunterschiede und Verhaltensnormen. Thomas lernt, dass Fluchen halt nicht schicklich ist, dass es sich gehört, vor dem Essen die Hände zu waschen, ab und an auch mal in die Badewanne zu steigen. Während sich zwischen Piet und Thomas eine Jungen-Freundschaft entwickelt, verliebt sich Thomas in die zwei Jahre ältere Bet. Doch beide haben ein trauriges Schicksal zu erzählen, das Thomas erst mit der Zeit erfährt, nach und nach und bruckstückhaft. Bet und Piet sind Juden, deren Vater beziehungsweise beide Eltern im KZ ermordet wurden. Piet war zudem während des Zweiten Weltkriegs untergetaucht im Haus seines Onkels.
Als Piets Tante schwer psychisch erkrankt, verlassen die Kinder Amsterdam. Später wird auch Thomas mit seinem Vater die Grachtenstadt verlassen. Ein Brief von Piet wird ihn erreichen, als letztes Zeichen, in dem der Freund von seiner neuen, weit entfernten Heimat erzählt.
Bücher über die Zeit des Dritten Reiches gibt es viele, wie jedoch die Jahre nach Kriegsende die Menschen beeinflusst haben, beschreiben nur wenige; vor allem nicht im Bereich der Jugendliteratur. Der 1937 in Amsterdam geborene Autor Peter van Gestel widmet sich nun einigen Monaten im Leben dreier Kinder, die vieles gemein, aber auch viele Unterschiede haben. Wie van Gestel das Kennenlernen und die spätere Freundschaft aus der Perspektive von Thomas beschreibt, ist auf vielfältige Art und Weise bemerkenswert. In dem Erzählen vermischen sich die vielen Gesichter des Jungen: Mal ist er ruppig und burschikos, mal sensibel. Auf alle Fälle jedoch schlagfertig und intelligent. In den zahlreichen lebendigen Dialogen sowohl zwischen den Kindern als auch jenen zwischen den Kindern und Erwachsenen bewegt sich van Gestel zwischen einem unterhaltsamen Humor und einer thematischen Tiefe, die nachdenklich stimmt.
Während Jugendliche dieses wunderbare Buch als Roman über eine Freundschaft ansehen, werden Erwachsene vor allem ein Thema herauslesen. Alles dreht sich um Erinnerungen. Thomas erinnert sich an seine Mutter und versucht die vergrabenen Bruchstücke seiner frühesten Kindheit auszugraben. Mit fünf war er schon einmal Gast bei den Zwaans, als die Eltern von Piet noch lebten, als das Haus noch ihnen gehörte. Piet dagegen fehlen die Erinnerungen an seine Eltern. Als Sechsjähriger sah er sie das letzte Mal. So sind die beiden Jungen auf einer Suche nach Erinnerungen. Die ältere Bet und deren Mutter dagegen wollen sich den Erinnerungen verweigern, angesichts der Unfassbarkeit der damaligen Ereignisse, die im traurigen und trostlosen Rückblick und aufgrund des immer noch latenden Judenhassen, der an einigen Stellen im Buch zu finden ist, wieder frische Wunden aufreißen. So schwebt über dieser Geschichte eine drückende Melancholie, die jedoch von der Heiterkeit und der Lebensfreude des zwölfjährigen Thomas durchbrochen wird. Der Roman zeigt sich somit janusköpfig, wie Erinnerungen nun mal auch sind.
Für „Wintereis“war Peter van Gestel 2009 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, in seinem Heimatland erhielt er drei Preise für dieses Werk. Die Zeitung „Die Zeit“ und Radio Bremen zeichneten den Roman mit dem Preis „Luchs des Monats“ aus.
Der Roman wurde 2008 im Verlag Beltz & Gelberg, in der Reihe „Gulliver“ veröffentlicht, in der Übersetzung aus dem Niederländischen von Mirjam Pressler.
336 Seiten, 8,95 Euro





