Chris Pavone – „Der Portier“

„In dieser Welt gibt es unzählige Gründe, zornig zu werden, und die Straße der Millionäre symbolisierte so viele davon.“

Hier leben die Reichen und Schönen unter einem Dach. 94 Luxus-Wohnungen befinden sich im ehrwürdigen Bohemian. Ein Apartment-Blick auf den nahe gelegenen Central Park – unbezahlbar für die meisten von uns. Wer hier wohnt, weiß oft nicht mehr, wie er sein ganzes Geld ausgeben könnte. Chicky arbeitet seit 28 Jahren als Portier im Bohemian. Er empfängt die Bewohner, kümmert sich um ihre Wünsche. Allzeit pünktlich, freundlich, zuverlässig. Er weiß, wer kommt und wer geht. Die persönliche Welt des hoch verschuldeten Ex-Marine ist allerdings eine ganz andere. Der New Yorker Autor Chris Pavone lässt in seinem Kriminalroman beide Welten aufeinanderprallen und verwandelt Central Park West in ein Pulverfass.

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Jan Kjærstad – „Eine Zeit, zu leben“

„All diese Geschichten, denke ich.“

Ein Tag im März 2019. Oslo, ja Norwegen steht Großes bevor. Im Nationaltheater feiert die Inszenierung „Hedda Gabler“ nach dem Drama von Henrik Ibsen Premiere. Kein Geringerer als der berühmte Theatermacher Kyrre Ellingsen führt Regie, die Hauptrollen sind mit Hedda Christine Foss als Hedda und Hendrik Adler als Assessor Brack prominent besetzt. Für die Schauspieler und das Publikum wird der Abend jedoch anders als gedacht. Der norwegische Schriftsteller Jan Kjærstad hat mit seinem neuesten Roman „Eine Zeit, zu leben“ weit mehr als ein Buch über Theater und den großen Ibsen geschrieben.

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