Chris Pavone – „Der Portier“

„In dieser Welt gibt es unzählige Gründe, zornig zu werden, und die Straße der Millionäre symbolisierte so viele davon.“

Hier leben die Reichen und Schönen unter einem Dach. 94 Luxus-Wohnungen befinden sich im ehrwürdigen Bohemian. Ein Apartment-Blick auf den nahe gelegenen Central Park – unbezahlbar für die meisten von uns. Wer hier wohnt, weiß oft nicht mehr, wie er sein ganzes Geld ausgeben könnte. Chicky arbeitet seit 28 Jahren als Portier im Bohemian. Er empfängt die Bewohner, kümmert sich um ihre Wünsche. Allzeit pünktlich, freundlich, zuverlässig. Er weiß, wer kommt und wer geht. Die persönliche Welt des hoch verschuldeten Ex-Marine ist allerdings eine ganz andere. Der New Yorker Autor Chris Pavone lässt in seinem Kriminalroman beide Welten aufeinanderprallen und verwandelt Central Park West in ein Pulverfass.

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Jonathan Lee – „Der große Fehler“

„Es war an der Zeit, die Stadt zu öffnen, während er sich selbst verschlossen hielt.“

Ich war noch niemals in New York. Zugegeben. Aber ich träume in regelmäßigen Abständen von Big Apple, ganz so, als ob ich angezogen werde, in mir eine nicht zu beschreibende Sehnsucht existiert. Ich sehe Wolkenkratzer, Menschenmassen, Häuserschluchten, die Brooklyn Bridge – und ich verlaufe mich regelmäßig in der Stadt, die niemals schläft und trotz ihres modernen Erscheinungsbildes eine interessante Vergangenheit in sich trägt, die es lohnt zu erzählen. In seinem Roman „Der große Fehler“ erweist der Engländer Jonathan Lee  Andrew Haswell Green (1820 – 1903) die Ehre, jenem Mann, der New York in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wie kein anderer geprägt hat und trotzdem heute nahezu vergessen ist. „Jonathan Lee – „Der große Fehler““ weiterlesen