Für die Ewigkeit – Christoph Ransmayr „Cox oder Der Lauf der Zeit“

„Und wer sich ganz seiner Phantasie, seinen eigenen Schöpfungen, seiner Begeisterung ergibt, dem kann die Sonne auf- und wieder untergehen, ohne daß er ihren Lauf bemerkt.“

Die halbe Welt haben sie umsegelt. Auf dem Dreimaster Sirius, nach dem hellsten Stern am nächtlichen Firmament benannt, erreichen der englische Uhrmacher und Automatenbauer Alister Cox und seine drei Mitstreiter das große Reich der Mitte. Als sie den Hafen der chinesischen Stadt Háng zhou, an den Ufern des Qiántáng gelegen, erreichen, zeigt sich sogleich die Macht und Unerbittlichkeit des Kaisers: Auf einem Schafott werden die Nasen von einer Reihe Verurteilten abgehackt. Es soll nicht der einzige Beweis für die Strenge und Gewalt des gottgleichen Herrschers Quianlóng bleiben. Selbst Cox kann sich trotz eines besonderen Auftrags und unter der Obhut des Kaisers stehend nicht wirklich sicher fühlen.

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