Backlist #17 – Elizabeth Strout „Mit Blick aufs Meer“

„Ein Rätsel, diese Welt. Noch war sie nicht fertig mit ihr.“

Es gibt Bücher, die haben etwas an sich, das sich schwer beschreiben lässt. Häufig genutzte Wörter wie „berührend“ oder „wunderbar“ erfassen nicht die ganze Faszination des Lesers für ein solches Werk. Der Roman „Mit Blick aufs Meer“, für den die Amerikanerin Elizabeth Strout bereits 2009 den renommierten Pulitzer-Preis erhalten hat und den sie mit ihrem Werk „Die langen Abende“, kürzlich in deutscher Übersetzung erschienen, weiterführt, ist solch ein Werk.

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Schein und Sein – Richard Russo „Diese gottverdammten Träume“

„Die Menschen waren nun mal, wie sie waren, mochten sie sich auch noch so bemühen, anders zu sein.“

In einer Kleinstadt lebt bekanntlich eine überschaubare Anzahl an Menschen. Man kennt sich und das Leben der anderen, ihre Familien, ihr Glück und ihr Leid. Ob gute oder schlechte Nachrichten, sie machen schnell die Runde. Und meist liegt das Wohl und das Wehe der Stadt in den Händen nur weniger. Empire Falls, im amerikanischen Bundesstaat Maine gelegen, macht da sicher keine Ausnahme. Nur sollte an dieser Stelle schon einmal erwähnt werden, dass die Stadt und ihre Einwohner fiktiv und Schöpfung des amerikanischen Schriftstellers Richard Russo sind, der für sein literarisches Porträt von Empire Falls 2002 den renommierten Pulitzerpreis erhalten hat.  Schein und Sein – Richard Russo „Diese gottverdammten Träume“ weiterlesen