Carl Frode Tiller – „Halt“

„(…) alles floss zusammen, löste sich auf und floss wieder zusammen.“

Johannes ist gerade mal zwölf, als er durch einen Unfall plötzlich aus dem Leben gerissen wird. Sein tragischer Tod lassen seine Eltern Elisabet und Sakarias in eine tiefe Trauer stürzen, die auch ihre Ehe beendet. Sie trennen sich. An Heiligabend kommen sie jedoch zusammen, um das Grab ihres Sohnes zu besuchen. Auch den Abend verbringen sie gemeinsam – und sie sind dabei nicht allein.

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Una Mannion – „Sag mir, was ich bin“

Von einem Tag auf den nächsten verliert Nessa zwei geliebte Menschen: ihre Schwester Deena und ihre Nichte Ruby. Deena ist plötzlich verschwunden, ihr Ex-Freund Lucas bringt die gemeinsame Tochter von Philadelphia nach Vermont. Die Jahre vergehen, aus Ruby wird ein Teenager. Nessa gibt die Hoffnung nicht auf, dass Lucas eines Tages für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird. Denn sie glaubt, er hat Deena getötet.

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Julia Phillips – „Cascadia“

„Das Träumen half.“ 

Im äußersten Nordwesten der USA nah an der Grenze zu Kanada zwischen den Weiten des Pazifik und den hohen Bergen der Rocky Mountains liegt Kaskadien. Ein Name wie aus einem Märchen oder einem Fantasy-Roman. Wie bei ihrem viel beachteten Debüt „Das Verschwinden der Erde“, das in Kamtschatka angesiedelt ist und auf der Shortlist des National Book Award stand, führt sie in ihrem neuesten Werk „Cascadia“ wieder in eine ganz besondere Region mit einer atemberaubenden Natur.     

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Gerbrand Bakker – „Der Sohn des Friseurs“

„Das ganze Leben ist loslassen und sich festbeißen, beides gleichzeitig.“

Der Nachmittag des 27. März 1977 ging als eines der dunkelsten Kapitel in die Geschichte der Luftfahrt ein. Auf dem Flughafen Los Rodeos auf Teneriffa kollidierten zwei vollbesetzte Flugzeuge: eine Boeing 747 der US-amerikanischen Fluggesellschaft Pan Am und eine Boeing 747 der niederländischen KLM Royal Dutch Airlines. Insgesamt 582 Menschen starben bei diesem Unglück, das noch immer zu den schwersten Katastrophen seiner Art zählt.

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Silke von Bremen – „Stumme Zeit“

„Die Welt, wie er sie sich erklärt hatte, stimmte auf einmal nicht mehr.“ 

Sehnsuchtsort, umgeben vom Wasser der Nordsee, breite Strände, Dünen, Wiesen und Heide prägen die Landschaft. Mehr als 900.000 Touristen zieht es jedes Jahr auf Sylt, Deutschlands nördlichster Insel, die, von oben betrachtet, an eine Tänzerin erinnert. Mit ihrem Debüt „Stumme Zeit“ führt die Autorin und Heimatforscherin Silke von Bremen in jene Zeit, als der Massentourismus seinen Anfang nahm, sowie in die bedrückende Geschichte zweier Familien, die auf dem Eiland lange Zeit verschwiegen wurden.

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Donal Ryan – „Seltsame Blüten“

„Die Welt fand immer ein Schlupfloch.“

Sie ist eines Morgens einfach weg. Still und heimlich gegangen, ohne eine Nachricht oder einen einzigen noch so leisen Hinweis zu hinterlassen. Nur der Busfahrer hat sie gesehen. Kit und Paddy Gladneys Leben ist nicht mehr, wie es war, als ihre 20-jährige Tochter Mary, genannt Moll, verschwindet. Nie erhalten sie jemals ein Lebenszeichen ihrer Tochter. Ist Moll vielleicht sogar Opfer eines Verbrechens geworden? Das ältere Ehepaar ringt mit seinem Schmerz und seiner Trauer, seiner Ratlosigkeit und Verzweiflung. Doch dann taucht ihre Tochter wieder auf, wie sie einst verschwunden war. Plötzlich und wie aus dem Nichts. Fünf Jahre nach ihrem Weggang. Und wieder ist nichts wie zuvor. „Donal Ryan – „Seltsame Blüten““ weiterlesen