30 Jahre sind mittlerweile vergangen, nachdem die 15-jährige Lara spurlos verschwunden ist. Sie hat in den Sommerferien 1956 als Haushaltshilfe bei einem vermögenden Ehepaar auf einer kleinen Insel in der Bucht vor Reykjavik gearbeitet. Der Fall beschäftigte das Land – auch Jahrzehnte später. Nie war er völlig aus dem Gedächtnis des Landes verschwunden. Der junge ehrgeizige Reporter Valur nimmt sich schließlich des Cold Case an und verfolgt eine heiße Spur. Die Polizei legte den Fall damals zu den Akten, während der damalige Ermittler Kristjan Kristjansson von ihm nicht loskam.
„Ragnar Jónasson & Katrín Jakobsdóttir – „Reykjavik““ weiterlesenSchlagwort: btb Verlag
Adam Weymouth – „Wolfspfade“
„Es ist unvorstellbar, dass es Zeiten gab, in denen hier keine Wölfe lebten, denn kein anderes Tier passt so sehr in diese Gegend.“
An einem Tag im Dezember 2011 macht sich Slavc auf den Weg. Er verlässt seine Kinderstube im südwestlichen Slowenien. Mehr als 1.000 Kilometer wird er bei seiner Wanderung zurücklegen. Jeder Schritt des Jungwolfs wird per GPS-Tracker für die Wissenschaft aufgezeichnet. Am Ende findet er in Italien, in den Lessinischen Bergen bei Verona, seine neue Heimat, die er vier Monate später erreicht. Etwa zehn Jahre später begibt sich der britische Journalist und Autor Adam Weymouth auf Slavcs Spuren – ebenfalls zu Fuß.
„Adam Weymouth – „Wolfspfade““ weiterlesenIngeborg Arvola – „Der Aufbruch“
„Warum sprechen Fischer so sehnsüchtig vom Horizont?“
Das Land ist kalt und karg – und trotzdem Ziel Tausender. Im 19. Jahrhundert zog es unzählige Männer, Frauen, ganze Familien von Finnland nach Nordnorwegen. Schon ihre Ahnen hatten zuvor die selben Pfade genommen – mit dem Wunsch auf ein besseres Leben. Die Norwegerin Ingeborg Arvola erzählt in ihrem preisgekrönten Roman „Der Aufbruch“ ihre Geschichte, die zugleich die ihrer Familie ist.
Carl Frode Tiller – „Halt“
„(…) alles floss zusammen, löste sich auf und floss wieder zusammen.“
Johannes ist gerade mal zwölf, als er durch einen Unfall plötzlich aus dem Leben gerissen wird. Sein tragischer Tod lassen seine Eltern Elisabet und Sakarias in eine tiefe Trauer stürzen, die auch ihre Ehe beendet. Sie trennen sich. An Heiligabend kommen sie jedoch zusammen, um das Grab ihres Sohnes zu besuchen. Auch den Abend verbringen sie gemeinsam – und sie sind dabei nicht allein.




