„Wenn man etwas nicht anders kennt, weiß man nicht, was einem fehlt.“
Helmer van Wonderen ist kein Freund von Veränderungen. Doch von einen Tag auf den nächsten krempelt der Bauer das Haus um. Vor allem sein kranker und bettlägriger Vater trifft es schwer. Denn er findet sich in einem Zimmer im Obergeschoss unter dem Dach wieder – samt all jener Erinnerungen an das bescheidene Familienleben. Helmer zieht hingegen nach unten und verändert die dortigen Räume von Grund auf. Die Wände werden gestrichen, neue Möbel gekauft. Für Krimskrams und schmückendes Beiwerk ist kein Platz mehr. Doch die Veränderungen im Hause sind nicht die einzigen, die das Leben von Vater und Sohn beeinflussen werden. Eines Tages meldet sich eine Frau aus der Vergangenheit und sorgt im Leben der Männer, die im Debütroman „Oben ist es still“ des Niederländers Gerbrand Bakker im Mittelpunkt stehen, für weitere Turbulenzen. „Vater und Sohn – Gerbrand Bakker „Oben ist es still““ weiterlesen


