„Beamen wird es nie geben“ – Ein Gespräch mit Science-Fiction-Autor Brandon Q. Morris

In den vergangenen Tagen las der Science-Fiction-Autor Matthias Matting, alias Brandon Q. Morris, an verschiedenen Orten, so auch in Berlin, Potsdam und Jena, aus seinen Romanen. In der „Arche Nebra“, dem Besucherzentrum zur Himmelsscheibe“, in Kleinwangen/Nebra stellte er seinen bereits 2022 erschienenen Roman „Die letzte Kosmonautin“ (Fischer Tor) vor. Ich habe mit ihm über seine Bücher, die Science-Fiction-Literatur, das Thema Raumfahrt und die Zukunft der Menschheit gesprochen.

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Morgan Audic – „Das kalte Schweigen der See“

Krimis mit der eisigen arktischen Welt als Schauplatz gibt es nicht gar so viele. Wohl auch nicht jene, in denen ein Eisbär zum Verdächtigen in einem Tötungsverbrechen wird, wobei der König der Arktis nicht unbedingt als Kuscheltier gilt, auf Spitzbergen keiner ohne Waffe vor die Haustür tritt. Das norwegische Archipel im arktischen Ozean zwischen Festland und Nordpol ist einer der Handlungsorte des Thrillers „Das kalte Schweigen der See“ aus der Feder des Franzosen Morgan Audic.

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Joe Wilkins – „Der Stein fällt, wenn ich sterbe“

Sein Vater ist seit Jahren verschwunden, seine Mutter nahm sich kürzlich das Leben. Wendell Newman lebt allein in einem Trailer. Sein Geld verdient der 24-Jährige als Arbeiter auf einer nahe gelegenen Farm. Doch dann soll er unerwartet Sorge tragen für ein Kind: seinen Neffen Rowdy, dessen Mutter Lacy zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde – wegen Drogenbesitzes und Kindeswohlgefährdung. Der Junge wurde in der Wohnung eingesperrt und verwahrlost aufgefunden.

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Carl Frode Tiller – „Halt“

„(…) alles floss zusammen, löste sich auf und floss wieder zusammen.“

Johannes ist gerade mal zwölf, als er durch einen Unfall plötzlich aus dem Leben gerissen wird. Sein tragischer Tod lassen seine Eltern Elisabet und Sakarias in eine tiefe Trauer stürzen, die auch ihre Ehe beendet. Sie trennen sich. An Heiligabend kommen sie jedoch zusammen, um das Grab ihres Sohnes zu besuchen. Auch den Abend verbringen sie gemeinsam – und sie sind dabei nicht allein.

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Colin Niel – „Darwyne“

„Wieder einmal hat der Schoß des Amazonas ihn aufgenommen, weil hier alles besser ist, weil hier alles anders ist.“ 

In einem Slum am Rande des Amazonas lebt der kleine Darwyne mit seiner Mutter Yolanda. Ihr gemeinsames Zuhause ist ärmlich, die Hütte aus Blech und Holz droht jeden Moment zusammenzufallen und vom stets wachsenden Dschungel einverleibt zu werden. Eines Tages bekommt die Sozialarbeiterin Mathurine die Akte des Jungen auf den Tisch. Ein anonymer Anrufer gab den Hinweis, dass es in der kleinen Familie nicht mit rechten Dingen zugeht.

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Tore Renberg – „Die Lungenschwimmprobe“

„Für einen Fall wie diesen waren die Zeiten miserabel.“

Nach einem tragischen Ereignis wird oft eine bekannte Floskel verwendet: Man sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Im Fall von Anna Voigt trifft es zu, wenngleich die junge Frau gleich zwei Tragödien erfährt: Die 15-Jährige bringt ein totes Kind zur Welt – und wird wegen Kindesmord angeklagt, was zu ihren Lebzeiten meist den sicheren Tod bedeutet. Die Untersuchungsmethode, die sie entlasten kann, gibt es schon. Aber es braucht viele Jahre bis die sogenannte Lungenschwimmprobe des Zeitzer Stadtarztes  Johannes Schreyer (1631-1694) anerkannt werden sollte. „Tore Renberg – „Die Lungenschwimmprobe““ weiterlesen →