Hass – Omar El Akkad „American War“

„Im Krieg kämpft man mit Waffen, im Frieden mit Geschichten.“

Amerika ist geteilt in Nord und Süd, ein erbitterter Krieg herrscht. Einst so schillernde Küstenstädte sind vom Meer überspült, das vom Sturm zerzauste Washington hat seinen Hauptstadt-Titel und den Regierungssitz an die früher einst unbedeutende Stadt Columbus (Ohio) verloren. Zwischen dem heutigen Jetzt und diesem erschütternden Zukunftspanorama des Amerikaners Omar El Akkad liegen nur wenig mehr als 60 Jahre. Sein Roman-Debüt „American War“ erweckt den Eindruck einer Warnung, denn viele darin beschriebene Katastrophen haben ihre Ursachen in der aktuellen Gegenwart. Hass – Omar El Akkad „American War“ weiterlesen

Frau im Krieg – Laird Hunt „Die Zweige der Esche“

„Weiter weg von der Welt als an die Schwelle zum Jenseits kann man kaum gelangen.“

Die Wahl Abraham Lincolns zum amerikanischen Präsidenten 1860 und die Sklaverei-Frage spalten das Land. Mehrere Südstaaten verlassen die Union und schließen sich zu einer Konföderation zusammen. Als am 12. April 1861 Fort Sumter (South Carolina) durch Soldaten aus dem Süden beschossen wird, verwandelt sich der Konflikt in einen Krieg. 3,8 Millionen Soldaten nehmen in den kommenden vier Jahren daran teil, rund 560.000 von ihnen lassen ihr Leben. Obwohl bereits viel über diese Zeit geschrieben wurde, ist ein Kapitel nur wenig bekannt: Dass sich auch Frauen den beiden Armeen einst angeschlossen haben. Der amerikanische Autor Laird Hunt erzählt davon in seinem Roman „Die Zweige der Esche“.  Frau im Krieg – Laird Hunt „Die Zweige der Esche“ weiterlesen

Zwei Welten – Ursula K. Le Guin „Freie Geister“

„Und zu wissen, dass man sein Leben erfüllt hat, ist seltsam, ungeheuer seltsam.“

Science Fiction führt in der Literatur leider noch immer ein Nischendasein.  Dies wird mit Blick in die Buchbesprechungen der Feuilletons und bei regelmäßigen Streifzügen durch die Buchhandlungen erkennbar. Die Regale mit den Titeln sind meist versteckt und müssen sich die räumliche Nähe zum Bereich Fantasy gefallen lassen. Dabei vermag auch Science Fiction, gesellschaftliche Diskussionen zu entfachen, wie es Romane von renommierten Autoren oder sogar Klassiker können. Eines dieser tiefsinnigen Bücher ist der Roman „Freie Geister“ der amerikanischen Autorin Ursula K. Le Guin, der nun in einer neuen Übersetzung im neuen Programm „Tor“ des Fischer Verlages erschienen ist.  Zwei Welten – Ursula K. Le Guin „Freie Geister“ weiterlesen

Turbulenzen – Richard Russo „Ein Mann der Tat“

„Schlimm genug, dass alle Beziehungen zwischen den Lebenden unentwegt von Angst, Bestechlichkeit, Narzissmus und Hunderten anderen Dingen untergraben wurden (…).“ 

Ein Unglück kommt selten allein. Douglas Raymer, Leiter der Polizei in North Bath im Bundesstaat New York, fällt nicht nur in Ohnmacht und während der Beerdigung des von ihm wenig geschätzten Richters Flatt in dessen Grab. Raymer verliert zudem dabei ein wichtiges Beweisstück in einer sehr privaten Ermittlung: Ein Garagen-Öffner könnte ihn zu dem Liebhaber seiner Frau Becka führen, der er seit ihrem schrecklichen Tod vor gut einem Jahr trotz alledem nachtrauert. Der unfreiwillige Sturz des Chiefs ist Auftakt einer ganzen Serie von sowohl skurrilen Vorfällen als auch entsetzlichen Gewalttaten in der Kleinstadt. Dabei steht mit dem Memorial-Day ein Wochenende der Ruhe und der Besinnung und mit der Umbenennung der örtlichen Schule nach einer beliebten Lehrerin ein denkwürdiges Ereignis an.  Turbulenzen – Richard Russo „Ein Mann der Tat“ weiterlesen

Schmerz – Hanya Yanagihara „Ein wenig Leben“

„Er wollte loslassen, er wollte, dass die Kreatur in seinem Inneren sich in einen Schlaf begab, aus dem sie nie wieder erwachte.“ 

Ein Buch, über das viele sprechen. Dessen Cover ein Hingucker ist, das man einfach anschauen muss: Der Roman „Ein wenig Leben“ der Amerikanerin Hanya Yanagihara ist seit seiner Veröffentlichung im Januar dieses Jahres noch immer in aller Munde. Nicht umsonst erhielt ich kürzlich eine kurze Nachricht einer ehemaligen Mitschülerin, mit der ich einst den Deutsch-Leistungskurs an der Penne absolviert hatte: „Hast du schon dieses Buch gelesen?“. Ich musste verneinen und zugeben, dass auch der ebenfalls sehr dickleibige neue Roman von Paul Auster noch in meinem Regal darauf wartet, gelesen zu werden. Von dem jüngsten Werk von Jonathan Safran Foer ganz zu schweigen. Doch diese kurze Botschaft via Facebook ließ mich schließlich zu dem Buch mit dem markanten Cover-Foto greifen und ich begann zu lesen. Schmerz – Hanya Yanagihara „Ein wenig Leben“ weiterlesen

Sumpf – Larry Brown „Fay“

„Manchmal hatte er das Gefühl, als hätte er zwei Drittel seines Lebens hinterm Lenkrad verbracht, auf immer wieder denselben Straßen.“

Die Südstaaten der USA haben ihr eigenes Gesicht – geprägt von ihrer besonderen Geschichte als Teil der US-amerikanischen Historie, geprägt von ihren Gegebenheiten aufgrund der speziellen geografischen Lage. Der amerikanische Autor Larry Brown hat den Süden seines Landes in das Zentrum seiner Werke gesetzt. Vielen wird er hierzulande kaum bekannt sein, denn erst mit der deutschen Übersetzung seines vierten Romans „Fay“ wird er wohl einem breiteren Publikum vertraut werden. Den möglichen Erfolg wird Brown jedoch nicht erleben können: Er starb 2004 mit gerade mal 53 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes. Sumpf – Larry Brown „Fay“ weiterlesen

Im Eis – Hampton Sides „Die Polarfahrt“

„Wo immer man hinsieht, sind Schnee und Eis – ein großartiger Anblick.“

Eine Reise in das unwirtliche Land der Extreme rund um Nord- und Südpol, fern der sehr speziellen touristischen Angebote, stellt bis heute eine große Herausforderung dar. Die Erforschung der arktischen und antarktischen Regionen hat viele Opfer gefordert und war bis in das 20. Jahrhundert hinein Ziel vieler wagemutiger wie ehrgeiziger Expeditionen. Trotz einer Ausrüstung auf der Höhe der Zeit sowie erfahrener und mutiger Seeleute endete auch die Fahrt der USS Jeannette mit Start am 8. Juli 1879 in San Francisco unter dem Kommando des arktiserfahrenen Offiziers George DeLong in einer Katastrophe.  Von der Reise mit der Aufgabe, den Nordpol zu erreichen, kehrten von der 33 Mitglieder umfassenden Besatzung nur 13 Männer lebend zurück. An ihre Geschichte erinnert der amerikanische Autor und Journalist Hampton Sides  in seinem Buch „Die Polarfahrt“.     Im Eis – Hampton Sides „Die Polarfahrt“ weiterlesen

Nur Neulinge – Ein Blick in die Herbstvorschauen

Zugegeben: Den zweimal jährlich erscheinenden Vorschauen blicke ich mittlerweile mit Vorfreude, aber auch mit einigem Grausen entgegen. Klar, neuen Bücher haftet etwas Faszinierendes an, zugleich wird die Wunsch-Leseliste gefühlt um einiges länger, und die Titel der letzten Monate sind alles andere als „abgearbeitet“. Ich habe mich in den vergangenen Tagen mit den Programmen der Verlage trotzdem etwas näher beschäftigt. Doch während ich mich in den Vorausblicken der Vergangenheit sowohl mir bereits vertraute als auch mir noch unbekannte Autoren und ihre Werke aufgezählt habe, konzentriere ich mich diesmal nur auf die „Neulinge“, auf die ich mich besonders freue. Nur Neulinge – Ein Blick in die Herbstvorschauen weiterlesen

Gift? – Jennifer Haigh „Licht & Glut“

„Es ist das grundlegende Problem eines Lebens an ein- und demselben Ort: Früher oder später wird alles unsichtbar?“

Fracking (engl., kurz für hydrauling fracturing)  ist eine Methode zur Erzeugung, Weitung und Stabilisierung von Rissen im Gestein einer Lagerstätte im tiefen Untergrund, mit dem Ziel, die Permeabilität (Durchlässigkeit) der Lagerstättengesteine zu erhöhen. Dadurch können darin befindliche Gase oder Flüssigkeiten leichter und beständiger zur Bohrung fließen und gewonnen werden. So wird es mit einer Vielzahl an Substantivierungen im Online-Lexikon Wikipedia erklärt. Vor allem in den USA wird diese nicht unumstrittene Art der Förderung landauf landab genutzt. Mit drastischen Folgen für die Menschen. Jennifer Haigh, unter anderem Preisträgerin des PEN/Hemingway-Awards, nimmt sich in ihrem neuesten Werk „Licht & Glut“ des brisanten Themas an. Gift? – Jennifer Haigh „Licht & Glut“ weiterlesen

Raubbau – Annie Proulx „Aus hartem Holz“

„Einst hatten endlose Wälder den Horizont gefüllt. Nun gab es Dutzende Straßen, und der Wald war ein ferner Schatten.“ 

Zwischen zwei Ozeanen ein Meer aus Bäumen: So sollte man sich Nordamerika vorstellen – bevor der Kontinent nach der Entdeckung von Christoph Kolumbus besiedelt wurde. Riesige Wälder wurden in kürzester Zeit vernichtet – wegen des Holzes und für Grund und Boden der Siedler. Welchen Tribut das Land zwischen Atlantik und Pazifik sowie die Ureinwohner zahlen mussten, erzählt die kanadisch-US-amerikanische Autorin Annie Proulx in ihrem neuen Roman „Aus hartem Holz“Raubbau – Annie Proulx „Aus hartem Holz“ weiterlesen

On the road – Don DeLillo „Americana“

„So groß ist das Prestige der Kamera, ihre beinahe religiöse Autorität, ihre hypnotische Macht (…).“ 

Blättert man in den aktuellen  Programmen verschiedener Verlage, erhält man angesichts neuer Titel nahezu den Eindruck, die amerikanische Literatur, ohne jetzt einen markigen Spruch eines aktuellen, nicht unumstrittenen Staatsoberhauptes zu nennen, sei obenauf. Sicherlich in gewisser Hinsicht nicht ganz zu unrecht, obwohl dadurch, wie mir scheint, Bücher anderer Länder etwas ins Hintertreffen geraten. Doch ich muss gestehen: Ich lese die Literatur aus Übersee sehr gern und will mit diesem Beitrag allerdings Mut machen, auch ältere Titel zu lesen. So hat ein kurzer Beitrag in einer der vergangenen Wochenend-Ausgaben der Süddeutschen Zeitung über die Neuausgabe des Romans „Americana“ mein Interesse geweckt.  On the road – Don DeLillo „Americana“ weiterlesen

Dürre Zeiten – Claire Vaye Watkins „Gold Ruhm Zitrus“

„Zurückzublicken bedeutete, Geistern die Hand zu geben und sich ein Haus aus den Schwächen und Fehlern der Vergangenheit zu bauen (…).“ 

Lebensbedrohliche Katastrophen und Geschehnisse bringen Menschen dazu, sich in Bewegung zu setzen, lange Wege zurückzulegen; auf der Suche nach einem sicheren Ort, um zu überleben. Das beweisen Ereignisse in der Vergangenheit und jüngsten Gegenwart, das zeigt auch die Literatur. Bestes Beispiel: dystopische Romane wie beispielsweise das Kultbuch „Die Straße“ von Cormac McCarthy oder auch das sehr empfehlenswerte Werk „Das Licht der letzten Tage“ der gebürtigen Kanadierin Emily St. John Mandel. Auch in dem Roman „Gold Ruhm Zitrus“ der jungen Amerikanerin Claire Vaye Watkins bildet Amerika den Schauplatz einer Katastrophe. Dürre Zeiten – Claire Vaye Watkins „Gold Ruhm Zitrus“ weiterlesen

Grenzenlos – Reif Larsen „Die Rettung des Horizonts“

„Denken ist zum Geändertwerden da.

Reichlich Zeit hat er sich gelassen. 2009 erschien sein einzigartiges Debüt „Die Karte meiner Träume“. Nun ist der Amerikaner Reif Larsen zurück – mit seinem neuen Roman „Die Rettung des Horizonts“, der wohl nicht minder eindrucksvoll ist, obwohl er in der Gestaltung – sein Erstling war ein Konglomerat aus Text, Skizzen und Fußnoten – nicht gar so überbordernd erscheint. Vielmehr ist diesmal die Geschichte ein kleines Wunderwerk. Sie nachzuerzählen ist dabei gar nicht so leicht. Denn Larsen spannt die Handlung mit ihren fünf Teilen nicht nur geografisch über vier Kontinente und zeitlich über drei Jahrhunderte. Mehrere Erzählfäden fügen sich über mehrere Personen und eine ganz eigene, aus Wissenschaftlern und kreativen Köpfen zusammengewürfelte Aktionsgruppe, die ihre Wurzeln im Norden Europas weiß, zusammen.   Grenzenlos – Reif Larsen „Die Rettung des Horizonts“ weiterlesen

Brief als Waffe – Kressmann Taylor „Adressat unbekannt“

Es ist ein kleiner leichter Band. Anthrazitfarbene Leinenoptik. Ein Briefumschlag ziert das Cover. Eine Gestaltung, die schlicht, aber wiederum markant erscheint. Gerade mal 67 Seiten umfasst „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor. Doch der Roman ist ein Werk mit extremer Wirkung, das von einer besonderen Geschichte erzählt und selbst Geschichte geschrieben hat und viel länger wirkt als der Leser darin versunken ist. Die Neuausgabe des Verlags Hoffmann und Campe als Sammleredition des erstmals 1938 veröffentlichten Werkes könnte wohl zu keinem geeigneteren Zeitpunkt erscheinen.   Brief als Waffe – Kressmann Taylor „Adressat unbekannt“ weiterlesen

Schein und Sein – Richard Russo „Diese gottverdammten Träume“

„Die Menschen waren nun mal, wie sie waren, mochten sie sich auch noch so bemühen, anders zu sein.“

In einer Kleinstadt lebt bekanntlich eine überschaubare Anzahl an Menschen. Man kennt sich und das Leben der anderen, ihre Familien, ihr Glück und ihr Leid. Ob gute oder schlechte Nachrichten, sie machen schnell die Runde. Und meist liegt das Wohl und das Wehe der Stadt in den Händen nur weniger. Empire Falls, im amerikanischen Bundesstaat Maine gelegen, macht da sicher keine Ausnahme. Nur sollte an dieser Stelle schon einmal erwähnt werden, dass die Stadt und ihre Einwohner fiktiv und Schöpfung des amerikanischen Schriftstellers Richard Russo sind, der für sein literarisches Porträt von Empire Falls 2002 den renommierten Pulitzerpreis erhalten hat.  Schein und Sein – Richard Russo „Diese gottverdammten Träume“ weiterlesen

Selbstfindung – Elizabeth Strout „Die Unvollkommenheit der Liebe“

„Vermutlich schlingern die meisten so durch ihr Leben, halb wissend und halb blind, bedrängt von Erinnerungen, die unmöglich wahr sein können.“

Rückblicke haben oft einen ambivalenten Charakter. Und immer bleibt dabei die Frage, welchen Ereignissen der Vergangenheit stellt man sich in seinen eigenen Erinnerungen, welche werden eher unterdrückt, gemieden, ausgeblendet. Meist sind es vor allem überraschende, teils auch tragische Geschehnisse, die Erinnerungen hervorholen. Wegen einer Infektion nach einer Blinddarm-OP liegt Lucy Barton für mehrere Wochen im Krankenhaus. Eines Tages sitzt ihre Mutter am Bett, völlig überraschend. Denn Mutter und Tochter haben sich gemieden und einige Jahre lang nicht gesehen, aber nun vieles zu berichten. Selbstfindung – Elizabeth Strout „Die Unvollkommenheit der Liebe“ weiterlesen

Im Blutrausch – Wajdi Mouawad „Anima“

„Die Welt ist groß und weit, doch die Menschen gehen immer ausgerechnet dorthin, wo es ihnen die Seele zerreißt“

Sie wissen ganz genau, was wir tun. Selbst wenn wir uns unbeobachtet fühlen. Sie riechen unseren Schmerz, unsere Furcht. Obwohl wir womöglich weit entfernt von ihnen sind. Tier und Mensch vereint zwar der gleiche Ursprung in grauer Urzeit, doch mit den Jahrmillionen der Evolution haben wir uns voneinander getrennt: Wir sind zu Herrschern und zur Bestie geworden. Weil gewalttätig gegen die Natur und gegen uns selbst. Der kanadische Autor mit libanesischen Wurzeln, Wajdi Mouawad, erzählt darüber in seinem erschütternden und einzigartigen Roman „Anima“.

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Erschütterungen – Callan Wink „Der letzte beste Ort“

„Aber man darf dabei nicht vergessen, dass es direkt unter der äußeren Schale immer noch die Strömung gibt.“

Das Land ist weit, von entrückender Schönheit, doch manch einer scheint, verloren, entwurzelt zu sein. Überraschende, meist tragische Ereignisse werfen das Leben für einen kurzen Moment aus der Bahn. Dann geht es weiter – das Leben; in seiner alltäglichen Konsequenz. Der Amerikaner Callan Wink schreibt davon. Für seinen in diesem Jahr veröffentlichten Debüt-Band mit Stories – jüngst bei Suhrkamp mit dem Titel „Der letzte beste Ort“ erschienen – hat der 32-Jährige in seinem Heimatland bereits viel Lob erhalten. Vergleiche werden gezogen – mit großen und bekannten Namen wie Richard Ford oder Philipp Meyer. Sicher ist, dem jungen Autor ist so einiges zuzutrauen.  Erschütterungen – Callan Wink „Der letzte beste Ort“ weiterlesen