Joe Wilkins – „Der Stein fällt, wenn ich sterbe“

Sein Vater ist seit Jahren verschwunden, seine Mutter nahm sich kürzlich das Leben. Wendell Newman lebt allein in einem Trailer. Sein Geld verdient der 24-Jährige als Arbeiter auf einer nahe gelegenen Farm. Doch dann soll er unerwartet Sorge tragen für ein Kind: seinen Neffen Rowdy, dessen Mutter Lacy zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde – wegen Drogenbesitzes und Kindeswohlgefährdung. Der Junge wurde in der Wohnung eingesperrt und verwahrlost aufgefunden.

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Adwin de Kluyver – „Niemandsland“

„In der Meerenge schaukeln ziellos ein paar Eisberge wie Kreuzfahrtschiffe mit Motorschaden.“ 

Seit Jahrhunderten hat das Land am südlichen Ende unserer Erde die Menschen herausgefordert. Früher nannte man es Terra australis. Heute trägt der fünftgrößte  Kontinent der Erde den Namen Antarktika. Einst Ziel wagemutiger Entdecker und Seefahrer, forschen heute hier Wissenschaftler aus aller Herren Länder, legen Kreuzfahrtschiffe mit zahlungskräftigen Touristen an Bord an den Ufern an. Der niederländische Historiker Adwin de Kluyver hat sich selbst auf eine antarktische Reise begeben – auf dem Dreimaster „Europa“ und zurück in der Zeit. Sein Band „Niemandsland“ ist ein unermesslicher Schatz an Erfahrungen und Fakten.

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Richard Powers – „Das große Spiel“

„Die große Ozeanmaschine trieb die Welt an und entschied über die Zukunft allen Lebens.“

Diesmal geht es tief hinab. Unter den Meeresspiegel, in die weite Welt der Ozeane, wo auch die eindrucksvollen Mantas leben, die Lieblingstiere der Ozeanologin, Taucherin und Umweltschützerin Evie Beaulieu. Sie ist eine der vier Hauptfiguren im neuen Roman „Das große Spiel“ des US-amerikanischen Schriftstellers Richard Powers, der darin einen ganzen Kosmos an Themen und die großen Fragen unserer Zeit verarbeitet.

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James Kestrel – „Bis in alle Endlichkeit“

„Wie kann man ewig leben, wenn man nicht vorsichtig ist.“

Selbst das Dach eines Rolls Royce ist kein schöner Ort, um den letzten Atemzug zu tun. Claire Gravesend stirbt nach einem Fall aus großer Höhe auf einem Luxusschlitten – in einer der finstersten Gegenden San Franciscos. Privatdetektiv Lee Crowe findet die attraktive junge, nunmehr jedoch tote Frau am frühen Morgen. Dramatischer Auftakt des Thrillers „Bis in alle Endlichkeit“ des US-amerikanischen Autors James Kestrel, der für seinen großen Roman „Fünf Winter“ im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Krimipreis sowie 2022 mit dem Edgar Award und den Barry Award geehrt wurde.

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Una Mannion – „Sag mir, was ich bin“

Von einem Tag auf den nächsten verliert Nessa zwei geliebte Menschen: ihre Schwester Deena und ihre Nichte Ruby. Deena ist plötzlich verschwunden, ihr Ex-Freund Lucas bringt die gemeinsame Tochter von Philadelphia nach Vermont. Die Jahre vergehen, aus Ruby wird ein Teenager. Nessa gibt die Hoffnung nicht auf, dass Lucas eines Tages für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird. Denn sie glaubt, er hat Deena getötet.

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Barbara Kingsolver – „Demon Copperhead“

„Jeder weiß, dass alle, die in diese Welt geboren werden, von Anfang an gezeichnet sind – Gewinner wie Verlierer.“

Monat für Monat habe ich ihn mir aufgehoben, um die Vorfreude auszukosten. Ich wollte den Roman noch etwas ruhen lassen, den richtigen Moment abwarten. An mir zogen die Besprechungen vorbei, Kollegen und Freunde lasen das Buch, erzählten mir von ihrer Lektüre. Doch manches braucht seine Zeit, den passenden Moment – auch Bücher, Bücher wie „Demon Copperhead“, für den die US-amerikanische Schriftstellerin Barbara Kingsolver große Preise abräumte. Doch dann war schließlich der Moment gekommen – und die Story zog mich mit. „Barbara Kingsolver – „Demon Copperhead““ weiterlesen