Kjell Westö – „Dämmerung“

„Die Jungen sterben im Schnee.“

Am 30. November 1939, drei Monate nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen, beginnt im hohen Norden es an anderer Stelle zu „brennen“. Der sogenannte Winterkrieg zwischen Finnland und der Sowjetunion nimmt seinen Lauf. Die finnische Hauptstadt Helsinki (Helsingfors) wird aus der Luft durch Flugzeuge der Roten Armee bombardiert. Der finnland-schwedische Schriftsteller Kjell Westö erzählt in seinem neuen Roman „Dämmerung“, welche Folgen der Krieg auf die Menschen hatte.

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Oisín McKenna – „Hitzetage“

„Und natürlich denkt sie wieder über halbe Leben nach.“

Es ist Juni. Und sagenhaft heiß. In London herrscht nicht nur eine flirrende Hitze. In der Themse ist ein Wal gestrandet. Doch Maggie und ihr Partner Ed, ihr bester Freund Phil sowie dessen Bruder Callum haben mit den ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen. Sie ist schwanger, gemeinsam planen sie ihre Zukunft als Familie, während Phil sich in seinen Mitbewohner Keith verliebt hat und Callum bald heiraten wird. In nur wenigen Tagen dreht sich ihr Leben um 180 Grad – und das ist nicht das einzig Großartige an dem vielschichtigen wie ungemein lebendigen Debüt des irischen Autors Oisín McKenna.

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Stefan Hertmans – „Dius“

„Was bedeutet es, poetisch zu leben?“

Er steht eines Tages unverhofft vor seiner Tür. Der Schüler macht seinem Lehrer ein ungewöhnliches Angebot. Anton, Dozent an der Kunsthochschule, geht darauf ein. Fortan sind er und sein Schützling Egidius, genannt Dius, nahezu unzertrennlich. Und nicht nur der Lehrer fragt sich mehrfach, wer ist denn nun eigentlich der Mentor. Stefan Hertmans gibt in seinem neuesten Roman einer ungewöhnlichen, aber auch ungewöhnlich innigen und intensiven Freundschaft zwischen zwei Männern unterschiedlichen Alters Raum.

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Christine Dwyer Hickey – „Alle unsere Leben“

„Man weiß es immer vom ersten Moment an, stimmt’s, Milly?“

1979: Es ist das Jahr, in dem Margaret Thatcher zur ersten Premierministerin Großbritanniens gewählt wird. Elton John tritt als erster Künstler aus dem Westen live in der Sowjetunion auf. IRA-Mitglied Thomas McMahon wird in Dublin wegen Mordes an Lord Mountbatten zu lebenslanger Haft verurteilt. In einem Londoner Pub lernen sich Milly und Pip kennen – die beiden Hauptfiguren in Christine Dwyer Hickeys großartigem Roman „Alle unsere Leben“, der viel über die Zeit(en) erzählt.

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Colum McCann – „Twist“

„Die Krankheit unserer Tage ist, dass wir so viel Zeit an der Oberfläche verbringen.“

Sie liegen auf dem Grund der Meere und Ozeane. Zusammen bilden sie ein weltumspannendes Netz von mehr als 1,3 Millionen Kilometer Länge. Unterseekabel ermöglichen die Kommunikation zwischen Ländern und Kontinenten. Auf ein Schiff, das diese riesigen „Schlangen“ repariert, führt der irische Schriftsteller Colum McCann in seinem jüngsten Roman „Twist“.  „Colum McCann – „Twist““ weiterlesen →

Eric Puchner – „Weißes Licht“

„Das Leben war eine Reise, und Schmerz füllte die Segel.“

Es braucht nicht viel, um eine Hochzeit zu sprengen: ein fieses Virus, eine folgenreiche Begegnung und eine E-Mail mit einem Bekenntnis. Garrett gesteht Cece, die er erst seit wenigen Tagen kennt, mit nur wenigen Zeilen seine Gefühle. Sie ist die Verlobte seines besten College-Freundes Charlie. Das Paar aus Los Angeles plant eine idyllische Hochzeit an einem Sommertag in Montana, zu der Familie und Freunde aus allen Himmelsrichtungen zusammenkommen. Charlie kann da noch nicht ahnen, dass sein Leben und das seiner eigentlich zukünftigen Braut eine herbe Wendung nehmen wird.

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