Marte Huke – „Delta“

„Im Gestein ruhen Flussufer, Pulsschläge, Eiszeiten.“

Ohne Wasser gibt es bekanntlich kein Leben auf unserer Erde. Viele Formen kann es dabei annehmen. Wir sehen es in der Natur als Regen und Schnee, als großen Ozean, breiten Fluss oder schmalen Bach. Wasser ist stets in Bewegung. Mit seiner unbändigen Kraft kann es Landschaften in einem kurzen wie sehr langen Zeitraum meist für immer verändern. Die Prosagedichte in dem faszinierenden Debüt „Delta“ der norwegischen Autorin Marte Huke verbinden das Thema Natur und Wasser mit der Welt des Menschen, dessen Bindungen und Gefühlswelt. Marte Huke – „Delta“ weiterlesen

Téa Obreht – „Herzland“

„Wohin er auch blickte, ihn umringten schwermütig stimmende Wunder.“

Western verbinden wohl viele von uns mit Pferden. Wilde Mustangs oder die kräftigen und ausdauernden Reit- und Lastentiere der Indianer und Siedler. Einen ganz anderen und überaus markanten und zähen Vierbeiner rückt die US-amerikanische Autorin Téa Obreht in den Fokus ihres neuen Romans. Mit „Herzland“ hat sie zugleich für das Genre des Western ein besonderes Buch geschrieben, das auf wirklichen Begebenheiten basiert. Mit diesem erinnert sie an das einstige Camel Corps, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die US-Armee als Nachschubverband zum Einsatz kam.

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