Ørjan N. Karlsson – „Kalt wie die Luft“

Der Norden Europas ist reich gesegnet mit Krimi-Autorinnen und -Autoren. Und die Liste derer bekommt regelmäßig Zuwachs. Neu im Team für hiesige Krimi-Fans ist nunmehr der Nord-Norweger Ørjan N. Karlsson, dessen spannender Thriller „Kalt wie die Luft“ den Auftakt einer neuen, in der Stadt Bodø angesiedelten Reihe um den Ermittler Jakob Weber bildet.

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Svenja Leiber – „Nelka“

„Man hat aufgehört, die Leben zu zählen.“

In nur wenigen Momenten nimmt ihre unbeschwerte Jugend ein bitteres Ende. Nach dem Einmarsch deutscher Soldaten 1941 wird Nelkas Vater an einem Julitag in Lemberg auf offener Straße erschossen. Sie selbst wird wenige Tage später auf dem Weg zur Bäckerei „einkassiert“ und mit nur 16 Jahren und zahlreichen weiteren Mädchen nach Norddeutschland verschleppt, wo sie fortan als Zwangsarbeiterin auf einem Gutshof schuften muss. Svenja Leiber erzählt in ihrem neuen Roman am Beispiel ihrer Protagonistin von der Ausbeutung und dem Leid unzähliger Frauen während des Zweiten Weltkriegs.

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Stefan Hertmans – „Dius“

„Was bedeutet es, poetisch zu leben?“

Er steht eines Tages unverhofft vor seiner Tür. Der Schüler macht seinem Lehrer ein ungewöhnliches Angebot. Anton, Dozent an der Kunsthochschule, geht darauf ein. Fortan sind er und sein Schützling Egidius, genannt Dius, nahezu unzertrennlich. Und nicht nur der Lehrer fragt sich mehrfach, wer ist denn nun eigentlich der Mentor. Stefan Hertmans gibt in seinem neuesten Roman einer ungewöhnlichen, aber auch ungewöhnlich innigen und intensiven Freundschaft zwischen zwei Männern unterschiedlichen Alters Raum.

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Matthias Jügler (Hrsg.) – „Wir dachten, wir könnten fliegen“

„Die Welt kreist nämlich um die Sonne, und von der Erde sind wir nur geliehen.“

Welche Tiere und Pflanzen sind es, die heute, an diesem Tag und während ich diese Zeilen schreibe für immer von der Erde verschwinden, die aussterben, die es nie mehr geben wird? Vielleicht sind es Fische oder Frösche, Blumen oder Korallen. Vielleicht haben sie noch gar keinen Namen, weil sie noch nicht entdeckt worden sind. Schätzungsweise 150 bis 200 Arten sterben an jedem Tag aus. Und nur ein Teil der Flora und Fauna auf dem Planeten sind bisher erfasst worden.

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Kathrine Nedrejord – „Acht Jahreszeiten“

„Man kann eine Landschaft nie ganz verlassen.“

Ihre Heimat im Norden Skandinaviens umgeben keine Staatsgrenzen. Ihre Kultur ist einzigartig. Etwa 80.000 Menschen zählen zum indigenen Volk der Sami, die Hälfte lebt in Norwegen. Mehr als 100 Jahre und bis in die 1960er erlebten sie massive staatliche und gesellschaftliche Unterdrückung und Diskriminierung. Welche Einflüsse die politische Assimilierungspolitik auch auf jüngere Generationen hat, erzählt die norwegisch-samische Autorin Kathrine Nedrejord in ihrem preisgekrönten Roman „Acht Jahreszeiten“.

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Christine Dwyer Hickey – „Alle unsere Leben“

„Man weiß es immer vom ersten Moment an, stimmt’s, Milly?“

1979: Es ist das Jahr, in dem Margaret Thatcher zur ersten Premierministerin Großbritanniens gewählt wird. Elton John tritt als erster Künstler aus dem Westen live in der Sowjetunion auf. IRA-Mitglied Thomas McMahon wird in Dublin wegen Mordes an Lord Mountbatten zu lebenslanger Haft verurteilt. In einem Londoner Pub lernen sich Milly und Pip kennen – die beiden Hauptfiguren in Christine Dwyer Hickeys großartigem Roman „Alle unsere Leben“, der viel über die Zeit(en) erzählt.

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