Susanne Tägder – „Das Schweigen des Wassers“

„Die kleinen Fische werden gefressen, doch der große Fisch entkommt.“

Er ist wieder zurück – an jenem Ort, von dem er einst als junger Mann geflüchtet war. Zwischen den Zeiten liegen drei Jahrzehnte, ein geteiltes Land und eine friedliche Revolution sowie der eine oder andere Schicksalsschlag. Kurz nachdem 1991 Hauptkommissar Arno Groth seinen Polizeidienst in Wechtershagen im heimatlichen Mecklenburg angetreten ist, landet der erste große Fall auf seinem Tisch. Am See wird die Leiche eines Mannes gefunden. Noch ahnt der Ermittler nicht, dass er mit der Vergangenheit konfrontiert wird – mehr als ihm lieb ist.

„Susanne Tägder – „Das Schweigen des Wassers““ weiterlesen

Hervé Le Corre – „Durch die dunkelste Nacht“

„Er war in Winkel vorgedrungen, in denen der Tod Chaos gesät hatte (…).“

Bordeaux. Die Weinhauptstadt Frankreichs. Unzählige Touristen flanieren durch die Altstadt oder unternehmen eine Flussfahrt auf der Garonne, den Atlantik in Reichweite. Wer den Roman „Durch die dunkelste Nacht“ des Franzosen Hervé Le Corre liest, wird diese idyllischen Bilder indes zur Seite schieben (müssen). Polizeikommandant Jourdan, Held des Romans, wird immer wieder mit den Folgen erbarmungsloser wie brutaler Gewalt konfrontiert. Und dann treibt auch noch ein Serienmörder sein Unwesen in der Stadt. „Hervé Le Corre – „Durch die dunkelste Nacht““ weiterlesen

Florian Wacker – „Die Spur der Aale“

Der weltweite illegale Tierhandel ist ein Milliarden-Geschäft, das kräftig boomt. Egal ob es sich dabei um beliebte Haus- oder exotische Wildtiere handelt. Während die Tiere und die Natur leiden, machen kriminelle Banden, die meist grenzüberschreitend agieren, das große Geld. In eben jene Szene führt Florian Wacker mit dem Auftakt seiner neuen Krimi-Reihe, in der die Staatsanwältin Greta Vogelsang im Mittelpunkt steht.

„Florian Wacker – „Die Spur der Aale““ weiterlesen

Buntes Frühjahr – Ein Blick in die Vorschauen

Für Bücherfreunde sind die zweimal jährlich erscheinenden Vorschauen für Frühjahr und Herbst wie Reisekataloge. Es geht in ein literarisches Schlaraffenland, in dem die Bibliophilen unter uns nie genug bekommen. Auch ich habe mich durch die Vorschauen geblättert und gebe an dieser Stelle einen Einblick in meine Wunschliste, die sich sicherlich noch vergrößern wird. Denn neben Begegnungen mit großen wie  geschätzten Schriftstellern gibt es sicherlich die eine oder andere (Wieder-)Entdeckung zu machen.

„Buntes Frühjahr – Ein Blick in die Vorschauen“ weiterlesen

Dirk Schümer – „Die schwarze Lilie“

„Was war das Leben anders als eine Maskerade.“

Er ist wieder zurück. 20 Jahre sind vergangen. Aus Wittekind Tentronk ist ein reifer Mann geworden, aus dem einstigen Dominikaner-Novizen ein Agent einer einflussreichen Familie, von Avignon hat es ihn nun nach Florenz verschlagen. Mit „Die schwarze Lilie“ erzählt Dirk Schümer die Geschichte seines Helden aus „Die schwarze Rose“ weiter. Wieder geht es um rätselhafte Morde sowie Geld und Macht. Und wieder gelingt es ihm, ein großartiges Panorama jener Zeit zu schaffen.

„Dirk Schümer – „Die schwarze Lilie““ weiterlesen

Carl Nixon – „Kerbholz“

„Zum Ende hin verlangsamt sich alles.“

Ihr Neuanfang sollte in eine furchtbare Tragödie führen. Wenige Tage nach der Ankunft in Neuseeland, wo John Chamberlain einen neuen Job beginnen soll, verunglückt die sechsköpfige Familie aus Großbritannien. An der dünn besiedelten Westküste stürzt sie Anfang April 1978 mit dem Auto den Abhang hinunter in die Tiefe. Nur die drei älteren Kinder auf der Rückbank überleben das Unglück. Doch ihre Rettung wird zu einem jahrelangen Martyrium. Mit „Kerbholz“ erzählt der neuseeländische Schriftsteller Carl Nixon eine düstere Coming-of-Age-Geschichte inmitten einer ganz speziellen Kulisse. „Carl Nixon – „Kerbholz““ weiterlesen