Ragnar Helgi Ólafsson – „Die Bibliothek meines Vaters“

„In alten Büchern steckt mehr als nur Worte.“

Der Vater stirbt – und hinterlässt ein Erbe. Ein Haus voller Bücher, das der Sohn ausräumen muss, als die Mutter acht Jahre später auszieht. Ein Schatz aus rund 4.000 Bänden, von Klassikern bis hin zu regionalen Schriften und Chroniken. Der Vater, Ólafur Ragnarsson, war Autor und Verleger, hat die Bücher des bisher einzigsten isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness (1902-1998) herausgegeben. Ragnar Helgi Olafsson ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und beschreibt in seinem Band „Die Bibliothek meines Vaters“ von Büchern, seinem Vater und noch viel mehr.

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Bücher, Buchmessen, Buchmenschen – Mein Literaturjahr 2025

Nun sitze ich hier und schreibe ihn. Dabei wollte ich erst gar nicht. Ich bin eher dem Ausblick zugeneigt als dem Rückblick. Aber warum nicht! Vor etwas mehr als zwei Stunden las ich die Bitte/Frage von Vera („glasperlenspiel13“): „Aber sag mal, veröffentlichst du noch einen Rückblick?“. In meinen Kopf gings hin und her. Ich scrollte durch meine lange Liste an Fotos auf meinem Handy. Nun sitze ich hier. Naja, Ihr wisst schon… Es ist Sonntagabend. Den „Tatort“ lass ich mal sausen. Soll sowieso zu gruselig sein. Sitze doch nicht den ganzen Abend mit dem Kissen vor den Augen.

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Herbstlese(n) – Ein Blick in die Vorschauen

Mit Blick in die im Frühjahr nach und nach erschienenen Vorschauen der verschiedenen Verlage ist ja schon seit einigen Wochen gefühlt wieder Herbst. Was uns die bunte Jahreszeit literarisch in den kommenden Wochen und Monaten so beschwert, stelle ich nach dem Durchstöbern der Verlagsprogramme an dieser Stelle vor. Welche kommenden Titel mein Interesse geweckt haben? Ich kann nur soviel sagen, es sind nicht wenige. Und das ist auch gut so.

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Lydia Sandgren – „Gesammelte Werke“

„Obwohl Rakel Berg nichts weniger brauchte als noch mehr Bücher (…).“

In zehn Jahren gründen die einen Familie und/oder Firma, bauen ein Haus, pflanzen einen Baum, die anderen jetten um die Welt, steigen auf mehrere 8.000er oder lernen drei asiatische Sprachen. In zehn Jahren kann sich ein Leben verändern oder in seiner alltäglichen Monotonie ohne Höhepunkte vergehen. Zehn Jahre sind es zwischen den ersten Passagen, die Lydia Sandgren schrieb, bis zur Veröffentlichung ihres ersten Romans „Gesammelte Werke“, ein Backstein von Buch, das auf meisterhafte Art viele Geschichten erzählt. 

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„Als Leser will man den Schock der Lektüre“ – Ein Interview mit Sonja Zekri

In der Allerheiligen-Hofkirche in München wird am 11. November der Bayerische Buchpreis verliehen. Wer die Auszeichnung erhält, entscheidet die dreiköpfige Jury live auf der Bühne vor geladenem Publikum und in Anwesenheit der nominierten Autorinnen und Autoren. Ein Interview mit Sonja Zekri, Vorsitzende der Jury und Feuilleton-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Berlin, über den Bayerischen Buchpreis, das Lesen und die Bedeutung des Kultur-Journalismus.

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Frühlingserwachen – ein Blick in die Vorschauen

Das neue Jahr hat begonnen. Statt eines Rückblicks gibt es an dieser Stelle von mir einen Ausblick – auf die kommenden Bücher in der ersten Hälfte des Jahres 2021. An den vergangenen Tagen habe ich in den Frühjahrsvorschauen – ob digital oder gedruckt – großer und kleiner Verlage geblättert und gelesen. Hier ein Überblick über interessante Titel – von von mir geschätzten wie auch noch zu entdeckenden Autoren. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird mit jeder weiteren Entdeckung ergänzt.

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