Literarisch über die Meere und Ozeane der Welt

Sie bedecken nahezu zwei Drittel der Erde. In ihnen begann vor Milliarden von Jahren das Leben. Die Meere unseres Planeten verbinden wir womöglich allerdings heutzutage zuallererst mit Strandurlaub und Kreuzfahrten. Der eine mag an die faszinierende Unterwasserwelt denken,  der andere, wie sie in Gefahr ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat 2016 und 2017 zu den Wissenschaftsjahren für Meere und Ozeane erklärt. Grund genug, einmal in die Tiefe des Blogs und der Buchregale abzutauchen und nach Literatur zum Thema Meer zu suchen.
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Gesellschaftsinseln – Ulla-Lena Lundberg „Eis“

„Tatzen und Schnauzen, Felle und Pelze, Flüstern und Schreie. Eine Eisente, eine Eiderente, eine Bachstelze, eine Himmelsziege. Ein Flügel streicht über eine Stirn, ein runder Robbenschädel durchstößt die Oberfläche. Ein Lächeln über allem, schnell verschwunden, ebenso schnell wieder da. Ohne zu kategorisieren und zu moralisieren.“

Ihre neue Heimat ist abgelegen, so weit abgelegen, dass sie abseits der bekannten Schiffsrouten auf kaum einer Karte vermerkt ist.  Die Öras, eine Inselgruppe in der Ostsee zwischen Finnland und Schweden, wird das neue Zuhause des Pfarrers Petter Kummel, seiner Frau Mona und der kleinen Tochter Sanna. Es ist für den jungen Mann die erste eigene Pfarrstelle. Doch allen Befürchtungen zum Trotz fühlt sich die kleine Familie von der ersten Minute an, nachdem sie ihre Füße von der Fähre auf das Eiland gesetzt hat, willkommen und pudelwohl. Die Gemeinde kümmert sich rührig um Petter und seine Frau, die sogleich am ersten Tag das Pfarrhaus einrichtet und im Stall die Kühe melkt.  Gesellschaftsinseln – Ulla-Lena Lundberg „Eis“ weiterlesen