Joe Wilkins – „Der Stein fällt, wenn ich sterbe“

Sein Vater ist seit Jahren verschwunden, seine Mutter nahm sich kürzlich das Leben. Wendell Newman lebt allein in einem Trailer. Sein Geld verdient der 24-Jährige als Arbeiter auf einer nahe gelegenen Farm. Doch dann soll er unerwartet Sorge tragen für ein Kind: seinen Neffen Rowdy, dessen Mutter Lacy zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde – wegen Drogenbesitzes und Kindeswohlgefährdung. Der Junge wurde in der Wohnung eingesperrt und verwahrlost aufgefunden.

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Carl Frode Tiller – „Halt“

„(…) alles floss zusammen, löste sich auf und floss wieder zusammen.“

Johannes ist gerade mal zwölf, als er durch einen Unfall plötzlich aus dem Leben gerissen wird. Sein tragischer Tod lassen seine Eltern Elisabet und Sakarias in eine tiefe Trauer stürzen, die auch ihre Ehe beendet. Sie trennen sich. An Heiligabend kommen sie jedoch zusammen, um das Grab ihres Sohnes zu besuchen. Auch den Abend verbringen sie gemeinsam – und sie sind dabei nicht allein.

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Tore Renberg – „Die Lungenschwimmprobe“

„Für einen Fall wie diesen waren die Zeiten miserabel.“

Nach einem tragischen Ereignis wird oft eine bekannte Floskel verwendet: Man sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Im Fall von Anna Voigt trifft es zu, wenngleich die junge Frau gleich zwei Tragödien erfährt: Die 15-Jährige bringt ein totes Kind zur Welt – und wird wegen Kindesmord angeklagt, was zu ihren Lebzeiten meist den sicheren Tod bedeutet. Die Untersuchungsmethode, die sie entlasten kann, gibt es schon. Aber es braucht viele Jahre bis die sogenannte Lungenschwimmprobe des Zeitzer Stadtarztes  Johannes Schreyer (1631-1694) anerkannt werden sollte. „Tore Renberg – „Die Lungenschwimmprobe““ weiterlesen →

Adwin de Kluyver – „Niemandsland“

„In der Meerenge schaukeln ziellos ein paar Eisberge wie Kreuzfahrtschiffe mit Motorschaden.“ 

Seit Jahrhunderten hat das Land am südlichen Ende unserer Erde die Menschen herausgefordert. Früher nannte man es Terra australis. Heute trägt der fünftgrößte  Kontinent der Erde den Namen Antarktika. Einst Ziel wagemutiger Entdecker und Seefahrer, forschen heute hier Wissenschaftler aus aller Herren Länder, legen Kreuzfahrtschiffe mit zahlungskräftigen Touristen an Bord an den Ufern an. Der niederländische Historiker Adwin de Kluyver hat sich selbst auf eine antarktische Reise begeben – auf dem Dreimaster „Europa“ und zurück in der Zeit. Sein Band „Niemandsland“ ist ein unermesslicher Schatz an Erfahrungen und Fakten.

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Anne Reinecke – „Hinter den Mauern der Ozean“

„Die fünf, das sind wir. Aber wer hat uns Rettung gewährt? Wir selbst? Die Fremden? Wir wissen so wenig.“

Irgendwann in Berlin. Eine unüberwindliche Doppel-Mauer umringt den Stadtkern, dahinter erstreckt sich das weite Meer. Berlin – eine Insel. Vieles ist zerstört, einige Gegenden gelten als ungesichert. In der einstigen Millionen-Metropole leben nur noch eine Handvoll Menschen. Auserwählte, die sogenannten Ewigen, die zu unterschiedlichen Zeiten als Kinder in die Stadt gebracht worden sind. Darunter Lola, die die Geschichte der Fünf erzählt, die nicht viel wissen über ihre Herkunft.

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Richard Powers – „Das große Spiel“

„Die große Ozeanmaschine trieb die Welt an und entschied über die Zukunft allen Lebens.“

Diesmal geht es tief hinab. Unter den Meeresspiegel, in die weite Welt der Ozeane, wo auch die eindrucksvollen Mantas leben, die Lieblingstiere der Ozeanologin, Taucherin und Umweltschützerin Evie Beaulieu. Sie ist eine der vier Hauptfiguren im neuen Roman „Das große Spiel“ des US-amerikanischen Schriftstellers Richard Powers, der darin einen ganzen Kosmos an Themen und die großen Fragen unserer Zeit verarbeitet.

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