Tierische Helden – Zwei Bücher für den Gabentisch

Sie sind überall, um uns herum. Sie laufen, sie kriechen, sie schwimmen, ja, sie fliegen auch. Sie haben ein Fell, Gefieder, Schuppen oder eine aalglatte Haut. Die Natur ist voller wundersamer tierischer Wesen, denen es vermutlich ohne uns Menschen besser gehen würde. Zwei Bücher möchte ich an dieser Stelle vorstellen, denen ich mich in den vergangenen Tagen mit Begeisterung gewidmet habe und die sich wunderbar als Geschenk eignen für all jene, die Freude an der Tierwelt haben, über sie noch immer staunen und gerne lesen.

Tierische Helden – Zwei Bücher für den Gabentisch weiterlesen

Zwei Welten – Georg Klein „Die Zukunft des Mars“

„Und wenn das dumpf Gefühlte helle Wirklichkeit errungen habe, sei auf einen immer schon furchtsam Gewesenen eher Verlass als auf die vielen, die sich von ihrem Tun sorglos durch die Tage treiben ließen.“

Irgendwann in unserer Zeit. Die Menschen leben auf dem Mars. Über und unter der Oberfläche des roten Planeten. Die Bewohner der Kolonie teilen sich in Gruppen, je nach Art ihrer Beschäftigung. Sie sind Allesmacher oder Altfinder, Neubastler oder Nothelfer. Einer von den Samaritern ist Porrporr. Der junge Mann hilft allerdings nicht nur Mitmarsianern, die verletzt worden sind. Er hat sich dank des weisen Smosmo das Lesen und Schreiben angeeignet, Fähigkeiten, die auf dem Mars schon seit langem verschwunden und zudem verboten sind. Zwei Welten – Georg Klein „Die Zukunft des Mars“ weiterlesen

Verloren gegangen – Katharina Hartwell "Das fremde Meer"

„Das Leben ist ein raues, ein stürmisches, ein gefährliches, ein unendlich weites, ein wildes, viele Geheimnisse und viele Gefahren und viele Riffe beherbergendes Meer. Und es gibt nicht viele milde Tage, und es gibt viele Möglichkeiten, Schiffbruch zu erleiden. Und auf jeden Sturm folgt der nächste und auf jede Untiefe eine weitere.

Eine immer währende Sicherheit im Leben gibt es nicht. Nur der Glaube daran existiert und lässt uns vergessen, welche Schicksalsschläge und Katastrophen möglich wären. Nur so können wir jeden Tag vor die Haustür treten, jeden Tag am Abend einschlafen. Ständige Gedanken an das Nichts, an Verluste, an den Tod würden uns die Luft zum Atmen nehmen. Über diesen allmächtigen Moment des Schicksalsschlages. der einen den Boden unter den Füßen wegreißt, hat Katharina Hartwell den Roman „Das fremde Meer“ geschrieben – besser gesagt: zehn Geschichten, die sich jedoch wie ein Mosaik zusammenfügen, um das große Bild zu erschaffen. Dazu später mehr. Verloren gegangen – Katharina Hartwell "Das fremde Meer" weiterlesen