Eva Björg Ægisdóttir – „Verschwiegen“

„Unter der Oberfläche brodelt so einiges.“

Elmas Rückkehr ist nicht die einzige. Eine zweite Frau taucht nach einigen Jahren wieder überraschend in Akranes auf. Wenig später wird ihre Leiche am alten Leuchtturm entdeckt, der für Kinder Spielplatz, für junge Paare ein Liebesnest ist. Für Elma ist der Mord der erste Fall als Polizistin in dem beschaulichen Ort an der Westküste Islands. Hier ist sie aufgewachsen, hierher ist sie nach Jahren in Reykjavík und nach dem Ende einer langjährigen Beziehung wieder zurückgekehrt. „Verschwiegen“ ist der Auftakt der neuen Krimi-Reihe der isländischen Autorin Eva Björg Ægisdóttir, für den sie nicht nur in ihrem Heimatland ausgezeichnet wurde.

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Tove Alsterdal – „Sturmrot“

„Familie kann ein verdammt gefährlicher Ort sein.“ 

Er war es, ganz sicher. Die Bewohner von Ådalen haken den schrecklichen Fall für sich ab. Ein Schuldiger ist schnell gefunden. Doch als Olof seinen Vater Sven erstochen in dessen Haus findet, kehren die Erinnerungen an die einstigen Geschehnisse von vor 23 Jahren zurück. Denn Olof hatte damals gestanden, Lina vergewaltigt und ermordet zu haben. Nie wurde er vor ein Gericht gestellt ob seines jungen Alters, nie tauchte sein Name in der Presse, in den Akten auf. Der Junge war 14 Jahre alt, noch ein Teenager. Und nie konnte die Leiche des jungen Mädchens gefunden werden. Ist der Mord an seinem Vater eine späte Rache? Polizeimeisterin Eira Sjödin wird ins Ermittlerteam gerufen, um diesen Fall aufzuklären. Die junge Polizistin steht im Mittelpunkt einer neuen Trilogie der schwedischen Autorin Tove Alsterdal – und „Sturmrot“ ist ein spannender, atmosphärischer und komplexer Auftakt nach Maß. 

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Liz Nugent – „Auf der Lauer liegen“

„Es ist absolut furchtbar, mit so etwas zu leben – dem Wissen um einen Mord und dem Beweis direkt vor unserer Nase (…).“

Ein Garten ist eine grüne Oase – in manchen Fällen kann er auch Ort eines dunklen Geheimnisses sein. So haben die Fitzsimons auf jeden Fall etwas zu verbergen, als Andrew und seine Frau Lydia die 22-jährige Prostituierte Annie an einem Novemberabend 1980 töten und kurzerhand auf ihrem herrschaftlichen Anwesen vor den Toren Dublins verscharren. All dies geschieht auf den ersten Seiten des Romans „Auf der Lauer liegen“ der irischen Schriftstellerin Liz Nugent, so dass ich an dieser Stelle nichts verrate und damit angespannte Krimi-Leser verärgere. Denn Nugent rollt die Story in eine andere Richtung auf – und das ist der Clou an ihrem großartigen psychologischen Thriller. „Liz Nugent – „Auf der Lauer liegen““ weiterlesen

Christoffer Carlsson – „Was ans Licht kommt“

„Vieles, was sichtbar ist, sieht man nicht, weil es zu schmerzhaft wäre.“ 

Es ist der Abend, als Olof Palme stirbt. Am 28. Februar 1986 wird der schwedische Ministerpräsident nach einem Kinobesuch auf offener Straße in Schwedens Hauptstadt Stockholm erschossen.  An jenem Tag in der Provinz Halland beobachtet ein Junge ein merkwürdiges Geschehen. Später wird dort in einem Auto die Leiche einer jungen Frau gefunden. In beiden Fällen tappt die Polizei bei ihren Ermittlungen lange im Dunklen, sind die Menschen geschockt von dem grausamen Verbrechen. Der schwedische Kriminalautor und Kriminologe Christoffer Carlsson erzählt in seinem Roman „Was ans Licht kommt“ von einer Mordserie in der schwedischen Provinz, vor allem aber von den Menschen, die dort leben.

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Philip Kerr – „Metropolis“

„Heutzutage gibt es sehr viel Hass.“

Berlin, 1928. Auf den Straßen bekämpfen sich Linke und Rechte. In den Bars und Clubs wird hingegen gefeiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Alkohol, Drogen und Sex sorgen für den perfekten Rausch. Frauen gehen auf den Strich, um finanziell über die Runden zu kommen. Der Name eines erfolglosen Malers aus Österreich ist als Heilsbringer in aller Munde. In seinem letzten Roman „Metropolis“ führt der schottische Schriftsteller Philip Kerr in die goldenen 20er-Jahre, in denen das kommende Unheil schon angelegt ist, und erzählt darin die Vorgeschichte seines Ermittlers Bernie Gunther und von brutalen Tötungsverbrechen an Prostituierte und Kriegsinvaliden.

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Jérôme Leroy & Max Annas – „Terminus Leipzig“

„Panik, Hilfe, nackte Angst. Nazis sind hinter dir her.“ 

Sie verliert einen Kollegen und ihre Mutter in nur wenigen Tagen. Er stirbt während eines riskanten Einsatzes, sie nimmt sich mit einem Sprung aus dem Fenster ihrer Wohnung das Leben. Die Welt ist danach für Commissaire Christine Steiner eine andere. Eine erfahrene Polizistin, die jedoch allzu beherzt zu Beruhigungsmitteln und Kokain greift. In einer internationalen Zusammenarbeit haben die bekannten Krimi-Autoren Jérôme Leroy und Max Annas nicht nur eine markante Figur mit einer speziellen Vergangenheit geschaffen. Sie greifen in ihrem deutsch-französischen Gemeinschaftswerk „Terminus Leipzig“ zudem ein überaus brisantes Thema auf.

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