Richard Powers – „Das große Spiel“

„Die große Ozeanmaschine trieb die Welt an und entschied über die Zukunft allen Lebens.“

Diesmal geht es tief hinab. Unter den Meeresspiegel, in die weite Welt der Ozeane, wo auch die eindrucksvollen Mantas leben, die Lieblingstiere der Ozeanologin, Taucherin und Umweltschützerin Evie Beaulieu. Sie ist eine der vier Hauptfiguren im neuen Roman „Das große Spiel“ des US-amerikanischen Schriftstellers Richard Powers, der darin einen ganzen Kosmos an Themen und die großen Fragen unserer Zeit verarbeitet.

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Ulrich Rüdenauer – „Abseits“

„Er war schon an einigen Orten gewesen, aber nirgendwo zu Haus.“ 

Ein Dorf irgendwo in Süddeutschland. Mit Häusern, Höfen, Menschen und Tieren. Mittendrin Richard. Der Achtjährige wächst bei seinem Onkel auf. Seine Eltern kennt er nicht. Der Junge wird eher geduldet, als geliebt. Der zweite große Krieg ist nur wenige Jahre vorbei. Gewalt und Kälte, aber auch Herkunft und Identität sind die großen Themen in dem schmalen, aber eindrücklichen Debüt „Abseits“ des Journalisten und Autors Ulrich Rüdenauer. 

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Una Mannion – „Sag mir, was ich bin“

Von einem Tag auf den nächsten verliert Nessa zwei geliebte Menschen: ihre Schwester Deena und ihre Nichte Ruby. Deena ist plötzlich verschwunden, ihr Ex-Freund Lucas bringt die gemeinsame Tochter von Philadelphia nach Vermont. Die Jahre vergehen, aus Ruby wird ein Teenager. Nessa gibt die Hoffnung nicht auf, dass Lucas eines Tages für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird. Denn sie glaubt, er hat Deena getötet.

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Davide Coppo – „Der Morgen gehört uns“

„Tragödien sind sorgfältig gedeckte Tische, nicht das spontane Stückwerk eines schlechten Tages.“ 

Er sitzt seine Strafe ab. Neun Monate Arrest. Bald wird er 18. Ettore blickt zurück, auf das was geschehen ist, wie es geschehen konnte. Dass er einem Jugendlichen ein Springmesser in den Leib gestoßen, ihn schwer, gar lebensbedrohlich verletzt hat. Der italienische Journalist und Autor Davide Coppo erzählt in seinem Debüt „Der Morgen gehört uns“, wie ein Jugendlicher nach rechts driftet, Teil einer neofaschistischen Gruppierung wird und zunehmend Gewalt und Hass verfällt. „Davide Coppo – „Der Morgen gehört uns““ weiterlesen →

Thomas Korsgaard – „Hof“

„Wenn die Leute nie weinen, werden sie so eigenartig. Dann verschwindet etwas in ihren Augen.“

Von der vielbeschworenen Idylle ist dieses Landleben weit entfernt. Tue kennt es nicht anders. Sein Zuhause ist ein heruntergekommener Hof, das nahegelegene Dorf im dänischen Nirgendwo bezeichnet er als Vorort der Finsternis. Sein cholerischer Vater verbrennt die toten Tiere, um Entsorgungskosten zu sparen, seine Mutter verzockt beim stundenlangen Online-Poker Geld, das die Familie nicht hat. Wir sind mittendrin in einer Tragödie, und wollen nicht wirklich da heraus, weil wir einen Zwölfjährigen begleiten, der den Tod kennt, aber das Leben liebt und aus seinem etwas machen will.

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Sarah Brooks – „Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland“

„Keine Landschaft ist unschuldig.“

Es gibt Zugstrecken, die gelten als legendär. Die Transsibirische Eisenbahn gehört zweifellos dazu, wenn sie nicht sogar die Hitliste anführt. Auf einer Länge von mehr als 9.200 Kilometer erstrecken sich die Gleise von Moskau durch die Weiten Sibiriens bis an den Pazifik nach Wladiwostok. Sechs Tage dauert die Reise. Für den Transsibirien-Express, den die Helden des abenteuerlichen Debüts der Britin Sarah Brooks in Peking an einem Tag im Jahr 1899 besteigen, steht die Transsib „Modell“.

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