Heilung – Amy Liptrot „Nachtlichter“

„Es dauert seine Zeit, eine starke Mauer zu bauen.“

Sie sind nicht so sehr bekannt wie die in der Nachbarschaft liegenden Shetlands, berühmt für die gleichnamige robuste Pony-Rasse. Und sicherlich stehen die Orkney-Inseln, nordöstlich von Schottland und auf dem Längengrad wie Südgrönland gelegen, nicht unbedingt auf der Liste der beliebtesten Reiseziele. Denn allzu rau ist das Klima, sind einige der rund 70 Eilande der Inselgruppe nur spärlich oder gar nicht besiedelt. Wer hier wohnt oder dorthin reist, muss mit dem Norden verwurzelt sein. Die Journalistin und Autorin Amy Liptrot ist hier aufgewachsen. In ihrem Buch „Nachtlichter“ erzählt sie von ihrer Heimat und ihrer Rückkehr nach zehn Jahren in London – vor allem aber von einer besonderen Heilung.  „Heilung – Amy Liptrot „Nachtlichter““ weiterlesen

Alte Heimat – Johannes Bobrowski „Gesammelte Gedichte“

Zugegeben: In Schule und Studium blieb er von mir ungelesen. Er stand mit seinem Roman „Levins Mühle“, 1964 erschienen und verfilmt, zwar auf der umfangreichen Lektüreliste, die es galt, im Verlauf der Semester geduldig abzuarbeiten; mit der Zeit sah man dieser Liste mit Häkchen, Unterstreichungen und Eselsohren es allerdings auch an, wie sie mich durch die Jahre begleitet hat. Doch für andere Autorinnen und Autoren der DDR hegte ich zu jener Zeit ein größeres Interesse, wie Christa Wolf und Hermann Kant mit ihren Romanen, Stephan Hermlin mit seinen Erzählungen. Im vergangenen Jahr wurde mir der Name Johannes Bobrowski (1917 – 1965) wieder bewusst, er trat aus der Vielzahl bekannter und geschätzter DDR-Schriftsteller, wohl auch aus einer zweiten Reihe in den Vordergrund. Denn anlässlich seines 100. Geburtstages erschien der Band „Gesammelte Gedichte“ in der Deutschen Verlags Anstalt (DVA).   „Alte Heimat – Johannes Bobrowski „Gesammelte Gedichte““ weiterlesen

Ein Jahrhundert – Holger Siemann „Das Weiszheithaus“

„Wir sollen für das Haus sorgen wie für ein lebendiges Wesen, dann wird das Vertrauen wachsen, dann werden wir eine Familie sein, Brüder und Schwestern (…).“

Ein Haus bietet nicht nur seinen Bewohnern ein Dach und ein Zuhause. Es könnte auch erzählen – vom Lauf der Zeit mit all ihren Geschehnissen, Veränderungen und Erscheinungen sowie von den Geschichten über das Leben und Schaffen der Menschen. Wenn es nicht schon sie es sind, die berichten. In seinem neuen wunderbaren Roman „Das Weiszheithaus“ setzt Holger Siemann ein Mietshaus in Berlin in den Mittelpunkt des Geschehens und lässt dessen Bewohner sprechen – von lichten wie von dunklen Zeiten.  „Ein Jahrhundert – Holger Siemann „Das Weiszheithaus““ weiterlesen

Grauen – Edna O’Brien „Die kleinen roten Stühle“

„Sie sahen die Ruinen ausgebrannter Häuser, eine verwüstete Landschaft, verängstigte Familien auf dem Marsch (…).“

Er ist kein Heiler, er ist vielmehr das Grauen und das Böse in Person. Als Vladimir Dragan an einem Winterabend den kleinen Ort Cloonoila an der irischen Westküste erreicht, ahnt keiner der Einwohner, welchen Fremden sie für die kommenden Wochen und Monaten bei sich willkommen heißen. Sein Charisma, seine Eloquenz und auch sein Aussehen blenden sie. Keiner fragt nach seiner Vergangenheit. Die Frauen wickelt er um den Finger. Fidelma, einst Inhaberin eines Textilgeschäftes und Frau des Textilhändlers Jack, beginnt eine Affäre mit ihm. Ein Verhältnis, das sie später teuer zu stehen kommt: Denn Vladimir ist einer der meist gesuchten Kriegsverbrecher, der während der Belagerung Sarajewos sein Unwesen getrieben hat. Die Irin Edna O‘ Brien erzählt in ihrem meisterhaften Roman „Die kleinen roten Stühle“ auf beklemmende Art und Weise von Lug und Betrug sowie den entsetzlichen Folgen der Gewalt des Menschen gegenüber seinesgleichen.   „Grauen – Edna O’Brien „Die kleinen roten Stühle““ weiterlesen

Schuld – Pierre Lemaitre „Drei Tage und ein Leben“

„Die beiden Bilder passen nicht zusammen, man kann nicht zwölf Jahre alt und ein Mörder sein …“

Der Tatort: der Wald von Saint-Eustache, das Opfer: der kleine Rémi, der Täter:  der gerade mal zwölfjährige Antoine. Seine Tatwaffe: ein Stock.  Keine Angst, hier wird nicht alles verraten, wovon der Roman von Pierre Lemaitre „Drei Tage und ein Leben“ handelt. Denn dieser grausame wie tragische Akt der Gewalt ist schon auf Seite 23 zu lesen, das neue Werk des Franzosen kein Krimi und der Gewinner des renommierten Prix Goncourt ein meisterhafter Erzähler, der Überraschungen mag.     „Schuld – Pierre Lemaitre „Drei Tage und ein Leben““ weiterlesen

„Knausgård hat Türen geöffnet“ – Interview mit Elke Ranzinger

Zwischen den jährlichen Neuerscheinungen, auch in den kommenden Frühjahrsprogrammen der Verlage, finden sich Titel aus Norwegen, das 2019 Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird und meines Erachtens auch darüber hinaus mehr Aufmerksamkeit seitens deutscher Leser verdient hätte. In einem Gespräch mit „Zeichen & Zeiten“ erzählt Elke Ranzinger über ihre Arbeit als Übersetzerin, Lieblingsautoren und die Wahrnehmung der Literatur Norwegens hierzulande.

Wie sind Sie Übersetzerin geworden? 

Mit Sprache habe ich mich schon immer beschäftigt. Und übersetzt habe ich gewissermaßen auch in meinem ersten Beruf, könnte man sagen; schon während meiner Arbeit als Dramaturgin am Theater, nur ging es da um die Übersetzung vom geschriebenen Wort in die Sprache von Körpern. Die Aufgabe ist aber in beiden Fällen die gleiche, in einen Text regelrecht hineinzukriechen, ich muss verstehen, wie er gebaut ist, was wie was erzeugt und meint, um dann den passenden künstlerischen Ausdruck zu finden. Und als ich nach einem halben Leben am Theater nach etwas Neuem gesucht habe, tauchte da plötzlich das Übersetzen auf.

Und wie kam es zum Norwegischen?

Während meines ersten Studienjahrs habe ich Henrik Ibsens „Die Frau vom Meer“ gelesen. Das Stück hat etwas nicht Greifbares in mir angesprochen, ich hatte das Gefühl, daraus strahlt ein spezielles Licht, vielleicht das Licht der Mitternachtssonne, eine Stimmung, die ich heute aus Norwegen so auch kenne. Da habe ich beschlossen, Norwegisch zu lernen, ich sagte mir, „in einem Jahr liest du das Stück im Original.“ Ja und dieses eine Jahr später fand ich mich dann in Bergen wieder, für ein halbes Jahr Auslandssemester. Dort habe ich alles mitgenommen, was man an Sprachkursen so machen konnte. Und mich unwiderruflich in das Land verliebt. Und so habe ich zwei Jahre später nochmal für ein halbes Jahr Praktikum am Goethe Institut in Oslo gelebt. Irgendetwas ist mit mir und diesem Land, sobald ich da bin, fühle ich mich Zuhause, als käme etwas in mir von dort.

Wie nähern Sie sich einem Werk an?

Erstmal das Buch lesen. Wobei das bisher immer lange vor dem eigentlichen Auftrag passiert ist. Dazu muss ich kurz erläutern, dass meine bisherigen Prosa-Aufträge alle dadurch entstanden sind, weil ich tatsächlich für ein Buch, das mich fasziniert hat, den passenden Verlag gefunden habe. Das waren Bücher, die etwas über unsere Welt und unsere Gesellschaft sagen, was mir persönlich wichtig ist, und über das ich auch mit meinen Freunden diskutieren können möchte. Darüber soll überhaupt gesprochen werden können. Ob ich nun Theater mache oder übersetze, ist mir am Wichtigsten, mit dem, was ich tue, Themen in Umlauf, ins Gespräch zu bringen. Ich glaube, so kann man als Künstler die Welt langsam verändern.

Foto: Christan Wittmann

Aber zurück zum Übersetzen. Also, nach dem ersten Lesen, fange ich einfach direkt an „runter zu übersetzen“, das ist wie ein sehr genaues Lesen durch Schreiben. Ich arbeite mich tiefer und tiefer hinein, in die semantische Struktur, in die Figuren, die Situationen, eben die Stimme des Buches. Dieser erste Durchgang besteht aus zwei Phasen, einem ersten schnellen Tippdurchgang, in dem ich noch nicht viel nachschlage, wo ich mir verschiedene Möglichkeiten, Ideen und Gedanken hintereinander weg notiere, auch mal im Satz die Satzkonstruktion ändere, wenn ich eine neue Idee habe, den Satz anzupacken. Einfach ein erstes Hineinspringen ohne Perfektionsdruck. Was da so entsteht, wird am nächsten Tag mit Recherche überarbeitet, gefeilt, Wörter werden nachgeschlagen, erste Entscheidungen getroffen usw. So entsteht die Rohfassung. Und wenn ich dann einmal durch bin und erleichtert, dass da jetzt zumindest schon einmal etwas steht, geht es wieder von vorne los. Mehrmals. Ein Durchgang auch ausgedruckt auf Papier. Das ist besonders wichtig, denn wenn meine Übersetzung dann so vor mir liegt, ist es irgendwie gleich ernst. Das Gedruckte lässt sich nicht so leicht löschen, das ist wirklich so gemeint. Dieses Gefühl zwingt mich noch genauer hinzusehen, und dabei entdecke ich auch oft die Weichen, die letztlich zu der spezifischen Stimme führen. Und ich lese viel laut. Sowohl das Norwegische als auch das Deutsche. Bis das Deutsche in Inhalt, Rhythmus und Atmosphäre dem Norwegischen entspricht. Aber die Arbeitsweise ist sicher bei jedem Übersetzer anders. Und ich bin selber noch auf der Suche nach der besten Arbeitsweise für mich, schließlich mache ich das ja jetzt erst seit knapp zwei Jahren.

Welche Erfahrungen haben Sie in dieser Zeit sammeln können? 

Im Augenblick stehe ich kurz vor der Abgabe meiner dritten Romanübersetzung und merke immer mehr, wie sich die Intuition mit Handwerk anreichert und ergänzt. Für diesen Roman bin ich in der glücklichen Lage, das Bode-Stipendium vom Deutschen Übersetzerfonds erhalten zu haben, und dieses Stipendium bedeutet nicht nur Geld, sondern dass ich mir einen erfahrenen Übersetzer als Mentor suchen durfte. Das ist in meinem Fall Ina Kronenberger. Ich empfinde es als riesiges Privileg, mit jemandem wie ihr ganz allein an einem Tisch zu sitzen, um nur über meinen Text, die übersetzerischen Probleme wie auch grundsätzlich Handwerkliches zu sprechen. Übersetzen ist ja an sich erstmal eine sehr einsame Tätigkeit, aber ich merke wie viel man gerade im Austausch lernt.

Wie und wo entdecken Sie die Bücher in Originalsprache?

Das ist in Deutschland gar nicht so leicht, Norwegen ist ja nicht in der EU, also mal schnell bestellen ist nicht. Früher, also vor meiner Zeit als Übersetzerin, ging ich bei meiner in etwa alle drei Jahre stattfindenden Sommerreise nach Norwegen in meine Lieblingsbuchhandlung in Oslo und sagte zum Buchhändler: „Ich war jetzt X Jahre nicht in Norwegen, was muss man gelesen haben.“ Heute lese ich norwegische Literatur vor allem beruflich, um neue Projekte zu finden, das heißt, ich schaue mir die Programme der norwegischen Verlage an und schreibe den Agenten, zu denen ich mittlerweile gute Kontakte habe, was sie mir bitte schicken sollen. Gekauft werden also nur noch Bücher, die ich zum Spaß lese.

Woran arbeiten Sie aktuell?

An „Fra vinterarkivene“ von Merethe Lindstrøm. Sie ist eine etablierte Autorin und hat mit dem Vorgängerroman „Dager i stillhetens historie“ 2012 den Literaturpreis des Nordischen Rates erhalten. „Fra vinterarkivene ist ein autobiografischer Roman. Sie versucht sich darin mithilfe des Schreibens der bipolaren Störung ihres Mannes anzunähern, versucht im Schreiben, das Unverständliche zu verstehen. 

Das Ganze ist dabei eine große Liebeserklärung an ihren Mann. Sehr berührend und sehr wahr. Vor allem dadurch, dass die Sprache ganz schlicht und pur ist, aber zugleich ein dichtes Netz an Bildern erzeugt, die nach und nach Räume eröffnen, in denen spürbar wird, was nicht sagbar ist. Das Buch wird im Verlag Matthes & Seitz erscheinen.

Wie oft greifen Sie zum Wörterbuch?

Kommt darauf an, in welcher Phase ich stecke, anfangs mehr, dann weniger. Aber ohne möchte ich nicht übersetzen. Es liegt immer in Reichweite. Manchmal ist es dazu da, mich zu versichern, und oft nutze ich es auch nur, um mir Anregungen zu holen, wohin ich noch denken könnte. Sehr hilfreich sind da auch einsprachige Norwegisch-Wörterbücher, die einem das Wortfeld eröffnen, sowie deutsche Synonymwörterbücher.

Was reizt Sie an der norwegischen Sprache, was ist das Besondere an ihr?

Das fällt mir schwer zu beantworten, kannte ich die Sprache ja gar nicht, als ich angefangen habe, sie zu lernen. Der Reiz lag wie gesagt in einem bestimmten Text. Jetzt, wo ich sie immer mehr kenne, mag ich, wie erdig sie ist, wie einfach, aber auch wie offen. Es gibt einige Worte, die in mir ein Gefühl erzeugen, das mehr stimmt als die deutsche Entsprechung. Oft denke ich in der Sprache spiegelt sich die beeindruckende Landschaft und die Natur in diesem Land wieder, die ich als gnadenlos empfinde. Als Mensch hat man hier, besonders im Winter, nichts verloren. Eigentlich.

Beherrschen Sie noch weitere skandinavische Sprachen?

Nicht aktiv, ich kann sie jedoch alle lesen, stammen sie ja aus einer Familie. Das mussten wir auch im Studium. Gut möglich, dass ich später auch einmal aus einer anderen Sprache übersetzen werde, vielleicht als erstes aus dem Dänischen.

Welche Autoren mögen und können Sie empfehlen?

146_27073_176925_xxlAlle, die ich übersetze. Wie gesagt, ich wollte ja unbedingt, dass man die hier lesen kann. Da ist einmal Tore Renberg mit seiner Texas-Serie, der erste Band davon „Wir sehen uns morgen“ zum Beispiel erzählt auf schmerzhafte und zugleich witzig schräge Weise von unserer durchkapitalisierten Welt und der Suche nach Menschlichkeit darin, die manchmal nur zu erreichen ist, wenn man vorher kriminell wird, wie in der Serie „Breaking Bad“. Dann, Helga Flatland, die eine wahnsinnig genaue Beobachterin von Figurenkonstellationen ist, davon, wie sich Menschen verhalten, wenn ihre Welt ins Schwanken gebracht wird. Ich freue mich schon richtig darauf, bald ein paar Monate mit den Figuren ihres neuesten Romans „En moderne familie“ zu verbringen. Dieses Buch über Geschwister Ende dreißig, deren Welt aus den Fugen gerät, weil sich ihre Eltern nach 40 Jahren Ehe scheiden lassen wollen, wird in 2019 beim Weidle Verlag erscheinen. Von meinen Herzensprojekten mal abgesehen, empfehle ich noch Tomas Espedal, Per Petterson, Johan Harstad, Mattias Faldbakken, ja, der hat nach viele Jahren auch gerade ein großartig böses neues Buch geschrieben.

Wie schätzen Sie die Wahrnehmung der norwegischen Literatur in Deutschland ein?

Ich denke, Knausgård hat hier schon Türen geöffnet. Die Leser sehen, dass aus Norwegen nicht nur Krimis kommen. Allerdings ist es für mich schwierig zu sagen, inwiefern die Literatur allgemein und in anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen als den meinen wahrgenommen und geschätzt wird. Ich denke aber, da ist noch Luft nach oben.

2019 wird Norwegen das Gastland auf der Frankfurter Buchmesse sein. Was erhoffen Sie sich?

Ich hoffe, dass auch Titel und Autoren, die bereits jetzt schon in Deutschland zu lesen wären, in den Fokus rücken, und dass neue, auch sperrigere Bücher eine Chance bekommen, die die Verlage womöglich sonst aufgrund von Marktgründen nicht machen würden. Zugleich habe ich aber auch ein wenig Angst davor, dass zu viele Bücher gemacht werden, dass der Markt in nur einem Jahr übersättigt wird und sich keiner dieser Autoren wirklich etablieren kann. Denn das wäre, was ich mir eigentlich wünschen würde. Ich hoffe also, dass sich alle am Buchmarkt beteiligten Parteien, auch die Norweger selbst, die gerade unendlich viel, noch mehr als sonst auch, dafür tun, ihre Autoren bekannt zu machen, ihrer Aufgabe und Verantwortung gegenüber der Literatur bewusst sind.

Für mich als Übersetzerin heißt es natürlich erst einmal viel Arbeit in 2018, um die Bücher zu übersetzen, die 2019 erscheinen sollen. Und dann 2019, wenn die Bücher in Veranstaltungen vorgestellt werden. Das ist schön, und ich freue mich auf diese beiden spannenden Jahre. Ich bin sehr glücklich, mit dem was ich tue. Es ist schon ein Geschenk, den ganzen Tag nur mit Sprache arbeiten zu dürfen.

Elke Ranzinger wurde 1980 in Passau geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft, Nordische Philologie sowie Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitete im Anschluss als Regieassistentin am Pfalztheater Kaiserslautern, später am Landestheater in Linz als Dramaturgin. Heute lebt und arbeitet sie als Übersetzerin von Prosa, Theatertexten und Musicals und freie Dramaturgin in Berlin. Für Heyne Encore übertrug sie den Roman „Wir sehen uns morgen“ von Tore Renberg ins Deutsche.