„Man muss die Schatten richtig lesen.“
Cape Cod – nahezu unberührte Strände, das Rauschen des Atlantiks, ein intensives Licht, wie nur das Zusammenspiel von Meer und Himmel hervorbringt. Die Halbinsel im US-Bundesstaat Massachusetts ist seit jeher beliebtes Urlaubsziel. Auch Edward und seine Frau Josephine verbringen hier in ihrem Häuschen den Sommer fernab des Trubels New Yorks. Er durchstreift die Gegend nach einem passenden Motiv: einem Haus, einer Person, einer Landschaft. Seine Bilder sind begehrt. In der Kunstszene bereits zu Lebzeiten eine Ikone der modernen Malerei, ist Edward Hopper (1882-1967) in dem eindrücklichen Roman der irischen Schriftstellerin Christine Dwyer Hickey indes nur eine von mehreren Hauptfiguren. Der heimliche Star ist vielmehr ein Waisenkind.






